Tote bei Wohnhausbrand
Im Falle des Brandes in Lambrecht am 7. Februar wurden die fünf Toten am Montag im Institut für Rechtsmedizin in Mainz obduziert. | Foto: Thomas Frey

Obduktionsergebnis

Brand mit fünf Toten in Lambrecht: vorläufiges Obduktionserlebnis

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Im Falle des Brandes im rheinland-pfälzischen Lambrecht am 7. Februar wurden die fünf Toten am Montag im Institut für Rechtsmedizin in Mainz obduziert. Wie die Polizei via Pressemitteilung berichtet, wurde als vorläufige Todesursache dabei eine Rauchgasvergiftung festgestellt. Die endgültigen Ergebnisse der toxikologischen Untersuchung liegen bislang noch nicht vor.

Sowohl die drei Männer im Alter zwischen 43 Jahren und 54 Jahren als auch die beiden 54-jährigen Frauen waren stark alkoholisiert. Hinweise auf Gewalteinwirkungen durch Dritte gibt es laut Polizei nicht. Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei den Toten um polnische Staatsbürger handelt.

Keine Rauchmelder

In der Wohnung waren offenbar keine Rauchmelder verbaut. Es sei jedoch eine Kiste mit originalverpackten Rauchmeldern sowie einem ausgepackten Rauchmelder gefunden worden, meldet die Polizei. Mit den Ergebnissen des Brandsachverständigen wird im Laufe der Woche gerechnet.

In dem Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Hauptstraße in Lambrecht war in der vergangenen Woche um 23.30 Uhr Feuer in einer Küche ausgebrochen. Dabei starben fünf Menschen. Die Höhe des Sachschadens liegt nach den Angaben der Polizei bei mehreren hunderttausend Euro.

(ots/BNN)