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Bühl – Bilanz eines Festwochenendes

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Bühl (ots) – Beamte des Polizeireviers Bühl und des Polizeipräsidiums Einsatz hatten über das vergangene Festwochenende anlässlich des Zwetschgenfestes einiges zu tun. Während in den Nächten von Freitag bis Sonntag etliche körperliche Auseinandersetzungen überwiegend unter Alkoholeinfluss registriert wurden, verlief der traditionelle Umzug bei bestem Wetter am Sonntag mit mehrere Tausend Besuchern friedlich.

Im Bereich der Gartenstraße endete eine Meinungsverschiedenheit mehrerer Männer mit dem Transport eines der Beteiligten in eine Karlsruher Zahnklinik. Am Samstagmorgen wollte ein 20-Jähriger einen vorangegangenen Streit gegen 1:20 Uhr im Zweikampf mit seinem Kontrahenten klären. Dieser noch Unbekannte erschien dann jedoch entgegen der vorherigen Verabredung mit zwei ebenfalls unbekannten Unterstützern. Der unterlegene 20-Jährige musste zur medizinischen Versorgung durch einen Rettungsdienst nach Karlsruhe gebracht werden.

An einem Fahrgeschäft kam es am Samstagabend gegen 22 Uhr offenbar zu einer Auseinandersetzung um einen Platz im selbigen. Hier soll eine noch unbekannte etwa 25 Jahre alte Frau eine 19-Jährige getreten und sie dadurch leicht verletzt haben.

Wegen einem Vorfall in der Güterstraße haben die Beamten des Polizeireviers Bühl am Samstagabend Ermittlungen wegen Landfriedensbruch aufgenommen. So sollen etwa zehn Jugendliche gegen 21:30 Uhr Container von Schaustellern beschädigt haben. Als deren Besitzer dazu kamen entwickelte sich eine handfeste Auseinandersetzung in deren Verlauf sich eine Vielzahl zuvor unbeteiligter Jugendlichen anschloss. Ein Schausteller wurde durch eine Flasche am Kopf verletzt. Darüber hinaus wurden Wohncontainer durch Tritte beschädigt und Tabakwaren aus dem Inneren entwendet. Noch vor Eintreffen der alarmierten Polizei flüchtete die Gruppe Jugendlicher in unterschiedliche Richtungen. Dabei konnten zehn Tatverdächtige im Alter zwischen 15 und 20 Jahre im Bereich eines nahegelegen Discount-Marktes festgenommen werden.

Am frühen Sonntagmorgen musste die Polizei gegen einen stark alkoholisierten 22-Jährigen Ermittlungen wegen Körperverletzung einleiten, nachdem dieser einen 18-jährigen Kontrahenten gegen 3:35 Uhr in der Eisenbahnstraße zuerst würgte und dann versuchte ihn zu schlagen. Letzteres konnte nur durch Eingreifen eines anwesenden Sicherheitsdienstes unterbunden werden.

Übermäßiger Alkoholkonsum verschiedene Festbesucher führte ebenfalls zu Einsätzen der Rettungskräfte. So stürzte unter anderem am Sonntagmorgen gegen 5 Uhr in der Wiedigstraße ein Mann alkoholbedingt und verletzte sich so stark, dass er nach notärztlicher Behandlung in eine Klinik gebracht werden musste. Nur wenige Stunden vorher musste ein 17-Jähriger zunächst in polizeiliche Obhut genommen werden, bevor seine Mutter erreicht werden konnte, die sich ihrem Filius annahm. Ebenfalls am Friedrichsbau war kurz nach Mitternacht ein 15-Jähriger mit über eineinhalb Promille ein Fall für Rettungsdienst und Polizei. Auch er musste schließlich mit Verdacht auf Alkoholvergiftung in eine Klinik.

/rs

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