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Gemeinsame Pressemitteilung der Polizeiinspektion Wörth am Rhein und des Polizeipräsidiums Offenburg – Bietigheim, B 36, Wörth am Rhein – Waghalsige Flucht mit gestohlenem Auto endet im Gefängnis

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Bietigheim-Wörth am Rhein (ots) – Nach einem Fahrzeugdiebstahl in der Nacht auf den 27. Mai im rheinland-pfälzischen Wörth am Rhein ist es am Dienstagvormittag mit dem gestohlenen BMW X3 zu einer rasanten Verfolgungsfahrt gekommen. Der gesuchte Wagen tauchte kurz vor 10 Uhr im Bereich Rheinstetten an der Grenze zum benachbarten Bundesland auf und wurde von Polizisten aufgespürt. Der BMW sollte in der Folge von Kräften des Polizeipostens Rheinstetten und des Autobahnpolizeireviers Karlsruhe kontrolliert werden. Der bis dahin unbekannte Fahrer hatte allerdings kein Interesse an einer polizeilichen Kontaktaufnahme und flüchtete auf die B 36 in Richtung Rastatt. Beamte des Polizeipostens Rheinstetten und des Autobahnpolizeireviers Karlsruhe nahmen die Verfolgung auf. Als es sich abzeichnete, dass sich die Flucht über Durmersheim nach Rastatt ausweitete, wurden weitere Streifenbesatzungen des örtlichen Polizeireviers hinzugezogen. Während der knapp 20 Minuten andauernden Verfolgungsfahrt wurden etliche Verkehrsteilnehmer gefährdet. Nach bisherigen Erkenntnissen blieb ein Schadenseintritt infolge der Gefährdungen jedoch aus. Der Versuch, sich den Händen des Gesetzes zu entziehen, nahm dann gegen 10.10 Uhr ein abruptes Ende. Mitunter aufgrund mutmaßlich überhöhter Geschwindigkeit kam der Flüchtige auf der B 36 in Höhe der Abfahrt Bietigheim Nord von der Fahrbahn ab, überfuhr zwei Verkehrsinseln und kollidierte letztlich mit der Leitplanke. Ein letzter Fluchtversuch zu Fuß des leicht verletzten Unfallfahrers endete mit der vorläufigen Festnahme durch die eingesetzten Polizisten. Der im BMW befindliche Beifahrer blieb unversehrt. Bei dem 17-Jährigen klickten ebenfalls die Handschellen. Wie sich bei der folgenden Überprüfung des 22-Jährigen Fahrers zeigte, könnte auch der Einfluss von Betäubungsmitteln zu der halsbrecherischen Fahrt und zum finalen Unfall geführt haben. Eine erfolgte Blutentnahme wird hierüber weiteren Aufschluss bringen. Ferner ist der 22-Jährige nicht im Besitz eines Führerscheins. Die am BMW angebrachten Kennzeichen wurden zuvor in Wörth gestohlen, wie die dazu erfolgten Recherchen ans Tageslicht brachten. Im Zuge einer Durchsuchung des stark beschädigten BMW konnten die Ordnungshüter geringe Mengen an Marihuana, zwei Waffen und ein Messer auffinden. Sämtliche Gegenstände wurden sichergestellt. Im Verlauf der weiteren Ermittlungen stellte sich abschließend heraus, dass Justitia noch reges Interesse an dem 22 Jahre alten Mann hatte. Gegen ihn bestand ein Vollstreckungshaftbefehl wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Nach einer ärztlichen Versorgung seiner durch den Unfall erlittenen Blessuren, endete die waghalsige Flucht vor den Gesetzeshütern in einer Justizvollzugsanstalt. Der jugendliche Beifahrer wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt und in die Hände eines Erziehungsberechtigten übergeben. Inwieweit er sowie der nun Inhaftierte an dem Auto- sowie dem Kennzeichendiebstahl in Wörth beteiligt sind, müssen die weiteren Ermittlungen zeigen.

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