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Karlsruhe – Angriff auf Polizeibeamten mit Diensthund und Pfefferspray abgewehrt

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Karlsruhe (ots) – Erst nach dem Einsatz eines Diensthundes und unter Verwendung von Pfefferspray gelang es einem Polizeibeamten am Samstag in der Karlsruher Südstadt einen Mann von seinem Angriff auf ihn abzuhalten. Der Beschuldigte stand dabei wohl stark unter Einfluss von Alkohol und Drogensubstanzen.

Der Beamte von der Polizeihundeführerstaffel wurde um 21.40 Uhr zum Werderplatz gerufen, da sich dort laut Zeugen zwei Personen schlagen würden. Da die beiden Männer zwischenzeitlich weitergegangen waren, konnte der Diensthundeführer einen davon, einen 44 Jahre alten, aus Kasachstan stammenden Mann in der Werderstraße stellen. Dieser stand oberkörperfrei auf der Straße und verhielt sich auf Ansprache des Beamten aggressiv. Als er damit drohte, den Polizisten umzubringen und ihn an der Hand ergriff, wurde er vom Diensthund in den Arm gebissen. Davon offenbar unbeeindruckt setzte er zu einem neuen Angriff an, der durch Einsatz von Pfefferspray abgewehrt werden konnte.

Der 44-Jährige wurde schließlich nach medizinischer Versorgung zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam genommen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille. Sehr wahrscheinlich stand er zudem unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Zeugen gaben zudem an, dass der Beschuldigte vor Eintreffen der Polizei in der Werderstraße über mehrere Autodächer gelaufen wäre. Bislang konnten jedoch keine Schäden an geparkten Pkw festgestellt werden.

Raphael Fiedler, Pressestelle
Polizeipräsidium Karlsruhe
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