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Karlsruhe – Zwei Tote und ein Schwerverletzter nach Kollision mit Pkw

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Karlsruhe (ots) – Zwei Tote sowie ein Schwer- und ein Leichtverletzter sind die Folgen eines tragischen Verkehrsunfalles, der sich am Donnerstagabend kurz vor 20.30 Uhr in Karlsruhe auf der Kreuzung Eckenerstraße/Rheinhafenstraße ereignet hat.

Wie die ersten Erhebungen des Verkehrsunfalldienstes ergeben haben, war der Fahrer eines Audis von Süden her kommend auf der Bundesstraße 36 in Richtung der Karlsruher Kernstadt unterwegs. An der Kreuzung der Rheinhafenstraße touchierte er aus noch unklarer Ursache anscheinend mit hoher Geschwindigkeit einen in gleicher Richtung fahrenden VW und wurde nach rechts abgewiesen. In der Folge streifte der Audi zunächst unmittelbar nach der Kreuzung einen neben dem rechten Straßenrand stehenden Baum. Von dort schleuderte das Fahrzeug etwa 80 Meter weiter, wo es gegen einen zweiten Baum stieß und auch abgewiesen wurde. Wenige Meter danach prallte der Pkw noch seitlich mit großer Wucht gegen einen massiven Oberleitungsmasten und kam schließlich zum Endstand.

In dem Fahrzeugwrack wurde die 52 Jahre alte Beifahrerin eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Allerdings verstarb sie trotz umgehend eingeleiteter Rettungsmaßnahmen noch an der Unfallstelle. Ihr 60-jähriger Ehemann, bei dem es sich wohl um den Fahrer handelte, konnte nur noch tot geborgen werden. Der 28 Jahre Sohn der beiden Getöteten befand sich nach bisherigen Feststellungen auf dem Rücksitz und kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus.

Der Fahrer des an dem Unfall beteiligten Volkswagens im Alter von 36 Jahren erlitt einen Schock und kam in eine Klinik.

Die Berufsfeuerwehr Karlsruhe war mit 17 und die Feuerwehr aus Grünwinkel mit neun Kräften im Einsatz. Die Rettungsdienste waren mit drei Fahrzeugen, zwei Notärzten und einem organisatorischen Leiter vor Ort. Zur Betreuung der Ersthelfer wurden Kräfte der psychosozialen Notfallversorgung hinzugezogen.

Die Ermittlungen zur Erforschung des genauen Unfallhergangs dauern unter Einbindung eines Sachverständigen noch an.

Eberhard Schell, PvD / Ralf Minet, Pressestelle

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