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NACHTRAGSMELDUNG: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Offenburg und des Polizeipräsidiums Offenburg, Offenburg – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Offenburg (ots) – Die beiden Männer, die ein 26-Jähriger im Verlauf des Mittwochmittags im Zuge einer Trauerfeier in einem angemieteten alevitischen Gemeindezentrum in der Otto-Hahn-Straße verletzt hatte, wurden zwischenzeitlich rechtsmedizinisch begutachtet. Bei ihnen wurden mehrere Stichverletzungen festgestellt. Lebensgefahr bestand jedoch nicht. Die Hintergründe der blutigen Auseinandersetzung dürften in einem bereits einige Jahre währenden Disput zwischen zwei Familien zu suchen sein. Der Tatverdächtige, der unmittelbar nach der Tat durch Kräfte des Polizeireviers Offenburg vorläufig festgenommen werden konnte, wurde im Laufe des heutigen Tages auf Antrag der Staatsanwaltschaft Offenburg einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ antragsgemäß Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

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Ursprungsmeldung vom 16.05.2018, 17.27 Uhr

POL-OG: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Offenburg und des Polizeipräsidiums Offenburg, Offenburg – Großer Polizeieinsatz nach Auseinandersetzung

Offenburg – In einem Zentrum der alevitischen Gemeinde auf dem Gelände des Schulzentrums Nordwest kam es gegen 14:40 Uhr zu einem Streit, in dessen Folge nach bisherigen Erkenntnissen zwei Personen verletzt wurden. Bei dem Aufeinandertreffen zweier im Verlauf einer Trauerfeier aneinandergeratener Gruppen kam es zunächst zu einer aggressiven Auseinandersetzung. Dabei verletzte ersten Ermittlungen zufolge ein 26-jähriger Tatverdächtiger sowohl einen 24 wie auch einen 34 Jahre alten Mann. Beide Verletzten befinden sich zur Zeit in ärztlicher Behandlung. Das genaue Ausmaß der Verletzungen ist noch nicht bekannt. Nach aktuellem Kenntnisstand dürfte ein Messer im Spiel gewesen sein. Der vermeintliche Täter wurde im Verlauf des Einsatzes vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen zur Aufklärung des Sachverhalts laufen auf Hochtouren.

Bis etwa 15:45 Uhr musste die Otto-Hahn-Straße wegen des Polizeieinsatzes gesperrt bleiben. Durch das zeitnahe Eintreffen der ersten Polizeistreifen konnte die Lage schnell unter Kontrolle gebracht werden. Derzeit werden noch bei einer großen Anzahl von Zeugen Aussagen und Personalien erhoben. Ein Zusammenhang zu den Ermittlungen der SOKO „Kreisel“ wird nach derzeitigem Erkenntnisstand nicht gesehen. Anhaltspunkte für einen politischen oder religiösen Hintergrund des Geschehens gibt es nach derzeitigen Erkenntnissen ebenso nicht.

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