Auch in Pforzheim musste die Polizei wegen des Sturmtiefs "Sabine" zu mehreren Einsätzen ausrücken. Personen kamen bislang nicht zu Schaden.
Auch in Pforzheim musste die Polizei wegen des Sturmtiefs "Sabine" zu mehreren Einsätzen ausrücken. Personen kamen bislang nicht zu Schaden. | Foto: Gress

Keine Verletzten

Pforzheimer Polizei: Rund 160.000 Euro Schaden bei 320 „Sabine“-Einsätzen

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Rund 320 Einsätze mit einer geschätzten Schadenhöhe von 160.000 Euro hat das Polizeipräsidium Pforzheim von Sonntagabend bis Montagnachmittag bearbeitet. Überwiegend handelt es sich laut Polizei um Einsätze mit umgestürzten Bäumen, blockierten Straßen und herabfallenden Dachziegeln.

Nach bisherigen Erkenntnissen hat es im direkten Zusammenhang mit dem Sturm keine Personenschäden gegeben. Aktuell sind noch mehrere Bundes-, Landes- und Kreisstraßen wegen umgestürzter Straßen gesperrt.

Schwarzwald-Höhenlagen am meisten betroffen

Die ersten Unwettereinsätze begannen am Sonntagabend gegen 22.00 Uhr. Schwerpunktmäßig waren die Höhenlagen des Schwarzwaldes im Bereich der Landkreise Freudenstadt und Calw sowie Straßen mit Waldstrecken im gesamten Gebiet betroffen.

In Bad Rippoldsau-Schapbach stürzte ein Baum in eine Hochspannungsleitung, das Gehölz drumherum fing Feuer und der Strom fiel aus. Auch in Pforzheim verursachten abgerissene Hochspannungsleitungen kurzfristige Stromausfälle.

In Pforzheim wurde gegen 06.50 Uhr ein Sattelzug bei der Anschlussstelle Pforzheim-Ost durch eine Sturmböe erfasst und kippte auf einen Smart sowie einen Audi. Glücklicherweise wurde hierbei niemand verletzt. Die Beteiligten wurden vorsorglich in einem nahegelegenen Krankenhaus untersucht.

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Entspannte Lage im Vergleich zur Nacht

Im Bereich des Polizeipräsidiums Pforzheim gehen aktuell weiter Hinweise zu umgestürzten Bäumen bzw. Sturmschäden ein. Die Lage hat sich jedoch deutlich entspannt.