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Pforzheim – Sonderkommission WAGNER: Zwei Tatverdächtige gegen Meldeauflagen aus Untersuchungshaft entlassen. Haupttatverdächtiger weiter in Untersuchungshaft.

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Pforzheim, Birkenfeld (ots) – Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim – und des Polizeipräsidiums Karlsruhe

Nach Haftprüfungsterminen wurden zwischenzeitlich zwei der drei inhaftierten Männer wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Haupttatverdächtige bleibt aufgrund der im Zuge der Ermittlungen gewonnenen, ihn schwer belastenden Erkenntnisse weiter in Untersuchungshaft.

Der bestehende Haftbefehl gegen einen 26 Jahre alten Griechen wurde bereits am Montag, 29.10.2018, unter Auflagen außer Vollzug gesetzt. Der Grieche war im Zuge der geführten Todesermittlungen wegen des Verdachts der Begehung eines weiteren Delikts am 16.10.2018 festgenommen worden. Anhaltspunkte für ein Mitwirken am Tötungsdelikt Paulus waren bei ihm zu keinem Zeitpunkt gegeben.

Am heutigen Montag wurde auch der 26-jährige Deutsche bei einem Haftprüfungstermin ebenfalls unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt. Der Mann hatte nach dem Ergebnis der bisherigen Ermittlungen dem 29 Jahre alten Haupttatverdächtigen ein Alibi gegeben und war deshalb in den Fokus der Ermittler der Sonderkommission geraten. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen kann ihm allerdings nicht nachgewiesen werden, dass er am eigentlichen Tatgeschehen in Birkenfeld beteiligt war.

Hinsichtlich des weiteren Delikts machten die aus der Untersuchungshaft entlassenen Tatverdächtigen umfangreiche Angaben.

Ob der weiterhin inhaftierte und nach wie vor zu den Vorwürfen schweigende, dringend Tatverdächtige am Tatort bzw. bei der Tötung unterstützt wurde, ist Gegenstand der Untersuchung der unvermindert unter Hochdruck weiterarbeitenden Ermittler der Sonderkommission Wagner.

Dr. Bernhard Ebinger, Staatsanwaltschaft Pforzheim

Frank Otruba, Pressestelle Polizeipräsidium Karlsruhe

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