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Rastatt, A5 – Rettungsgasse blockiert

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Rastatt (ots) – Wegen eines schweren Verkehrsunfalles zwischen den Anschlussstellen Rastatt-Nord und Karlsruhe-Süd war am Dienstag die Autobahn 5 in Richtung Norden gesperrt. Mehrere Verkehrsteilnehmer hatten dabei eine für die Räumung der Unfallstelle erforderliche Rettungsgasse nicht gebildet. Weil neun Lkw-Fahrer auf der linken der drei Fahrspuren standen, behinderten sie dadurch Einsatzkräfte und Hilfsfahrzeuge. Den Fahrern der Schwergewichte drohen nun Bußgelder im dreistelligen Bereich, zwei Punkte in Flensburg und ein mehrwöchiges Fahrverbot.

/rs

Ursprüngliche Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Karlsruhe vom 25.09.2018 (17:47 Uhr) zu dem zugrunde liegenden Unfall:

POL-KA: (KA) Ettlingen – Auffahrunfall auf der A5 Karlsruhe – Am Dienstag, gegen 12:00 Uhr ereignete sich auf der Bundesautobahn 5, zwischen Rastatt-Nord und Karlsruhe-Süd, ein Auffahrunfall. Nach aktuellem Stand bemerkte der 56-jährige Fahrer eines Reisebusses das Stauende einer Baustelle zu spät, so dass er auf den vor ihm befindlichen Sattelzug auffuhr. Der Sattelzug wurde durch den Aufprall auf einen weiteren Sattelzug geschoben. Insgesamt wurden in dem Reisebus zehn Personen verletzt, darunter auch der Fahrer. Der Fahrer war nach dem Unfall zunächst eingeklemmt und konnte nur mit Fremdhilfe aus dem Bus befreit werden. Der 56-jährige sowie eine Mitfahrerin des Busses wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die übrigen Businsassen wurden nach dem Unfall auf das Gelände des Autobahnpolizeireviers Karlsruhe transportiert. Während die Beamten sich mit der Aufnahme der Personalien beschäftigen, versorgte das DRK die leicht verletzten Personen. Es wurde zudem ein Ersatzbus zur Weiterfahrt der Insassen des Reisebusses organisiert. Nach aktuellen Informationen geht es allen Betroffenen den Umständen entsprechend gut. Der durch den Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 60.000 Euro. Die Bundesautobahn 5 musste zeitweise komplett in Fahrtrichtung Nord gesperrt werden. Trotz einer kurzfristig eingerichteten Ableitung kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

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Polizeipräsidium Offenburg
Telefon: 0781 – 211211
E-Mail: offenburg.pp.stab.oe@polizei.bwl.de
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Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110975/4074753