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Rastatt – Gegenseitiges Verständnis bleibt auf der Strecke

Rastatt (ots) – Beamte des Polizeireviers Rastatt sind am Sonntag zu einem vormittäglichen Streit in den Berliner Ring gerufen worden. Dort kam es kurz nach 10.30 Uhr zu Unstimmigkeiten zwischen einem 79 Jahre alten Radfahrer sowie einer 39 Jahre alten Frau. Die Auseinandersetzung basierte angeblich auf der Benutzung des Gehwegs durch den betagten Radler. Dort war die Enddreißigerin mit mehreren Familienangehörigen, darunter einer im Rollstuhl sitzenden Frau und dem Familienhund unterwegs. Weil der Senior nach bisherigen Erkenntnissen auf die Nutzung des Gehwegs bestand und sich an den Fußgängern vorbeidrängen wollte, nahm die Konfrontation an Fahrt auf. Der 79-Jährige soll in der Folge gedroht haben, den Hund zu überfahren, was die Dame dazu veranlasste, den älteren Herrn auf das angrenzende Wiesengelände abzudrängen. Als Reaktion soll der Rentner die 39-Jährige an den Hals gefasst haben. In der ganzen Aufregung stürzte die Rollstuhlfahrerin ohne Fremdeinwirkung aus ihrem Gefährt und trug Verletzungen am Knie davon. Als Bilanz bleiben eine verletzte Dame, Ermittlungen wegen Körperverletzung und des Verdachts der Nötigung sowie viel Aufregung festzuhalten, was durch gegenseitiges Verständnis sicherlich auch hätte anders geregelt werden können.

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