"Das Fest"
Die Hauptbühne für "Das Fest" steht. Sebastian Wahl und Nadine Wolff vom "Fest"-Team überprüfen den Plan. | Foto: jodo

Steg für die Hauptbühne

Für „Das Fest“ läuft der Aufbau in Karlsruhe auf Hochtouren

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Das Gehäuse der Hauptbühne steht. Doch bis ab Freitag von dort aus die Topacts bei „Das Fest“ dem Hügel einheizen können, ist noch viel zu tun. Auf dem gesamten Festivalgelände in der Günther-Klotz-Anlage läuft der Aufbau derzeit auf Hochtouren.

Tonnenweise Material für „Das Fest“

Lastwagenweise Material wird herbeigeschafft. Allein für die Hauptbühne werden am Mittwoch und Donnerstag noch 18 Tonnen Technik verbaut.

Steg für Marteria

Neu ist in diesem Jahr ein kleiner, vier Meter langer Steg, der ins Publikum führt. Vor allem der Samstag-Topact Marteria will sich dort präsentieren, verrät Sebastian Wahl vom „Fest“-Aufbauteam. Dieses legte mit zehn Mann am 25. Juni in der „Klotze“ los. Zunächst wurden Container für das Organisationsteam aufgestellt.

Aufbau für „Das Fest“ startete am 18. Juni

Schon etwas früher dran waren die Gerüstbauer, die ab dem 18. Juni die Wein- und Festterrasse errichteten. Vom 2. Juli an wurden Kassenhäuschen, Theken, Zäune und vieles mehr vom Lager im Rheinhafen aufs Festivalgelände geschafft.

Dort sind nun rund 70 Helfer im Einsatz, nicht mitgerechnet die Mitarbeiter von beauftragten Firmen wie dem Bühnenbauer Megaforce aus Weingarten.

2.500 Helfer- und Künstlerausweise

Für „Das Fest“ selbst werden rund 2.500 Helfer- und Künstlerausweise ausgegeben, sagt Wahl. Gerade packt er bei der Hauptbühne mit an. Am Donnerstagabend startet dort das Einleuchten, ebenso der Soundcheck, der noch den Freitagmorgen in Anspruch nimmt. Der Terminplan muss exakt eingehalten werden.

Liegen voll in der Zeit

„Wir liegen voll in der Zeit“, versichert Wahl. Die DJ-Bühne ist längst fertig. Auf der Café-Bühne läuft bis Donnerstagabend noch das Vor-Fest. Die dortige Technik wird unmittelbar nach der letzten Show ausgebaut. Noch in der Nacht wird in dem Bereich der Zaun errichtet, der beim „Fest“ den ticketpflichtigen Bereich abtrennt.

India Summer Days lockten 14.000 Besucher

Die Kulturbühne ist ebenfalls fertig. Sie wurde schon für die India Summer Days genutzt, die am Wochenende 14.000 Besucher lockten – 2.000 mehr als bei der Premiere vor einem Jahr.

Zelte
Die Zelte, die bei den India Summer Days den Basar beherbergten, werden umgestellt. | Foto: jodo

Die Palmen aus diesem Bereich sind längst wieder in einen Laster verladen und abtransportiert. Die weißen Hütten, die am Wochenende den indischen Basar beherbergten, werden von „Fest“-Mitarbeitern zur Infomeile getragen.

Immer etwas zu tun

Am Samstagfrüh wird dort noch manche Bude aufgeschlagen. Selbst das Festival über ist ständig etwas zu tun. Und wenn sich am späten Sonntagabend die letzten Gäste auf den Heimweg machen, geht es für das „Fest“-Team schon mit dem Abbau weiter – bis zum 1. August soll alles wieder weg sein.

Service

Beim „Fest“ ist das Festivalgelände am Freitag ab 16.30 Uhr zugänglich. Aber: Der Kinder- und Kulturbereich mit der Mobi-Spielaktion ist an diesem Tag bereits ab 15 Uhr geöffnet. Der Zugang allerdings nur über den Eingang am Kühlen Krug möglich. Am Samstag gehen die Eingänge um 12 Uhr und am Sonntag um 9 Uhr auf.

Das Fest in Zahlen

  • Das Festivalgelände für „Das Fest“ umfasst 24 Hektar.
  • Zehn Radlader und Geländestapler sind zum Transport von Schwerlasten im Einsatz.
  • Fünf Kilometer Bauzaun, 17 Kilometer Stromkabel und fünf Kilometer Wasserleitungen müssen verlegt werden.
  • Vier Kilometer Lichtschläuche und 500 Strahler illuminieren Plätze und Wege bei Dunkelheit.
  • Die Stromgesamtleistung beträgt 3 000 Ampere, mit einer Gesamtleistung von über 25 000 Kilowattstunden. 17 Verteilerkästen werden auf dem Gelände angeschlossen.
  • 400 Sicherheitsmitarbeiter erhielten ein spezielles Kommunikations- und Verhaltenstraining. Allein das Securityteam leistet rund 20 000 Arbeitsstunden während des „Fest“-Wochenendes.
  • Rund 16 000 Getränkekisten und 700 Hektoliter Bier müssen als Erstbestand an den Getränkeständen verteilt werden. 45 Kühleinheiten sorgen dafür, dass die Getränke nicht warm werden.
  • Die Hauptbühne ist eine Towerbühne, die auf acht Traversen-Towern ruht. Sie hat eine Gesamthöhe von 19 Metern, die lichte Höhe beträgt knapp 15 Meter, die gesamte Bühnenkonstruktion hat eine Breite von über 35 Metern. Die Bühne selbst hat ein Gesamtgewicht von über 100 Tonnen und wird mit sechs Aufliegern transportiert.
  • Für das Klassik-Frühstück am Sonntag werden 50 Mikrofone aufgestellt und abgemischt. Zusätzlich werden zwei Kilometer Kabel verlegt, vom analogen Kupferkabel über Netzwerkleitungen bis zum Glasfaserkabel ist dabei.

Das „Vor-Fest“

Bis einschließlich Donnerstag, 19. Juli, stimmt jeden Abend das Vor-Fest auf das eigentliche „Das Fest“ ein.

Am Montag spielen dort ab 18 Uhr „Najenko“, gefolgt von „Sons of Grunge“ um 19 Uhr sowie „Labana“ ab 21.30 Uhr. Dienstag treten ab 18 Uhr die „Redstones“ auf, gefolgt von „Evolver“ ab 19.30 Uhr und „Seventies3“ ab 21.30 Uhr.

Donnerstag ist dm-Tag

Am Mittwoch stehen ab 18 Uhr „Bobby Shadow & The Incredible E.C.P.“ auf der Café-Bühne, es folgen um 19.30 Uhr „Cream of Clapton“ und um 21 Uhr „Moby Dick“. Zum dm-Tag am Donnerstag spielen ab 19 Uhr „Impala Ray“ und ab 21 Uhr „Bazzookas“. Der Eintritt ist frei.