Nasses Vergnügen beim "Fest"
Lotta planscht fröhlich im Pool der Rollrutsche im Kinderbereich beim "Fest". | Foto: Christian Bodamer

Nasses Spielvergnügen

Die Jüngsten planschen auf dem „Fest“

Anzeige

„Ich glaube so schnell kommen wir hier nicht weg“, sagt Jennifer Maier und blickt zweifelnd auf ihre zweijährige Tochter Selina, die fröhlich auf dem Wasserspielplatz planscht. „So klatschnass, wie sie ist, scheint es ihr gut zugehen“, stellt die Mutter fest. Vorsorglich hat sie Wechselkleidung eingepackt.Trotz einiger Wolken ist der Kinderbereich auf dem „Fest“ auch am Samstag gut besucht. „Wir waren schon fast überall, gestern waren wir auch da“, erklärt Maier.

Überdimensionale Schaschlikspieße

Auf dem Gelände direkt an der Kulturbühne sind viele verschiedene Spiel-Stationen für Kinder jeden Alters aufgebaut. In einem bunten Pavillon können die großen und kleinen Besucher aus überdimensionalen hölzernen Schaschlikspießen alle möglichen Gebilde bauen. Es gibt unter anderem ein Kettenkarussell, eine Kletterpyramide und einen kleinen Sprungturm. In der Mitte wurde ein Mini-Fußballfeld improvisiert, auf dem mehrere Jungen dem Ball nachjagen. Auch ein Mädchen mit einer Giraffe auf dem Kleid ist dabei.

Extra schnell!

Nicht nur bei Selina sind die Wasserspiele besonders beliebt. Lotta steht mit ihrer Mutter Kristina Folke in der Schlange zur Rollrutsche, von der aus sie in einem Zuber in ein großes Planschbecken rutscht. Aufgeregt zappelt die Zweijährige an Mamas Hand. Als sie an der Reihe ist, traut Lotta sich dann doch nicht so recht. Mutter Kristina muss ihr erst alles ganz genau erklären. Und dann geht es los. Als die beiden Anschubserinnen fragen, ob Lotta lieber schnell oder langsam im Zuber die kleine Rutsche hinabsausen will, ist die Kleine ganz mutig: „Extra schnell!“ Und schon geht die Fahrt los.

Trampolin ist bereits für die Kleinsten ein Spaß

„Wir gehen jetzt Luftballons suchen“, verrät Vater Frederik Folke den weiteren Plan der Familie. Aber vorher stellt sich Lotta mit ihrem Papa gemeinsam noch einmal bei der Rollrutsche an, ihr kleiner Bruder Titus muss noch zuschauen. Mit einem Jahr ist er noch zu klein für die Rutsche. Aber auf dem Trampolin kann er bereits vorsichtig und an der Hand hüpfen.

Diabolo und Kletternetz

Nicht nur für die ganz kleinen Kinder gibt es im Kinderbereich auf dem „Fest“ viel zu entdecken. Der achtjährige Maxim Höhle probiert sich mit seinem Bruder Oskar an verschiedenen Jonglage-Spielzeugen aus. Besonders das knallorangene Diabolo hat es Maxim angetan, denn sein eigenes ist vor kurzem kaputt gegangen. Der 13-jährige Oskar will noch unbedingt in schwindelerregende Höhen und das Kletternetz bezwingen. „Das sollte machbar sein“, ist er sich sicher.

Barfuß über das matschige Feld

Regenschlacht im Kinderbereich
Schlammschlacht im Kinderbereich: Im Vollsprint durch den Matsch. | Foto: Frankenreiter

Gegen frühen Abend öffnet der Himmel seine Schleusen und der Kinderbereich verwandelt sich in ein Schlammfeld. Trotz Freude am Spiel mit Wasser haben die meisten Besucher Schutz unter den bunten Zelten und an den überdachten Ständen gesucht. Nur vereinzelt toben Kinder barfuß über das matschige Feld. So kommt die Wechselkleidung bei einigen wohl anders zum Einsatz als gedacht.