Beim "Fest Cup Karlsruhe" haben Skater ihr Können gezeigt. | Foto: Bodamer

„Fest Cup Karlsruhe“

Schnelle Skate-Stunts in luftiger Höhe

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Die Rollen fliegen geradezu über die Halfpipe, dann heben sie ab, machen eine Drehung und landen wieder sicher auf der Bahn: Beim „Fest Cup Karlsruhe“ haben am Sonntag Sportler mit Skateboards und Inline Skates ihr Können gezeigt.

Die Halfpipe ist eine der Attraktionen im Sportpark beim „Fest“. Bereichsleiter Andreas Preißler zählt stolz die vielen Möglichkeiten auf: Vom Longboard-Fahren, über Yoga bis zum Kunstrad-Fahren. Im Sportbereich können Klein und Groß vieles ausprobieren oder aber den Profis beim „Fest“-Cup bei schnellen Stunts in schwindelerregender Höhe zuschauen.
14 Meter breit und zehn Meter tief ist die Halfpipe: Genug Platz für Saltos oder 360-Grad-Drehungen um die eigene Achse der Skater. „Mit Inlinern kriegt man eine höhere Geschwindigkeit, als mit dem Skateboard“, erklärt Preißler. Saltos oder Ähnliches seien aber wirklich nur etwas für die Profis.

Viele Ideen im Kopf

Seit 2004 gibt es den Sportbereich auf dem „Fest“, bis 2009 die Halfpipe, die dann aus Platzgründen acht Jahre pausieren musste. Seit dem vergangenen Jahr gibt es die Möglichkeit für die Skater-Profis aber wieder. Und die „Fest-Cup“-Macher haben noch viele Ideen im Kopf. Preißler erzählt etwa von GMX-Rädern oder einer Basketball-Area.

Teilnehmer von neun bis 60

Das besondere an der Halfpipe in diesem Jahr ist, dass die Profis während des Fest-Cups Punkte für eine andere Meisterschaft sammeln können: „Wir sind in diesem Jahr Tourstop für die Deutsche Meisterschaft im Skateboard und für die Europameisterschaft im Inline Skating“, erzählt Preißler. Entsprechend hoch war das Niveau der Teilnehmer des „Fest Cup Karlsruhe“.

„Der Sportpark wächst und gedeiht“, freut sich der Bereichsleiter: „Wir haben hier alle Altersschichten und eine große Auswahl an Sportarten.“ Die jüngste Skaterin in diesem Jahr ist neun Jahre, der älteste Teilnehmer 60 Jahre alt.