Um eine Lokomotive geht es im 26. Teil des Sommerrätsels. | Foto: bilderbox.com

Sommerrätsel 2018 / Teil 26

Badische „Raubkopie“: Wie heißt die Nachbau-Lokomotive?

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Sogar Fachkräfte aus dem Mutterland waren nötig

Baubeginn für die Eisenbahnstrecke zwischen Mannheim und Heidelberg war im Herbst vor 180 Jahren. Bereits zwei Jahre später war die erste Bahnverbindung Südwestdeutschlands fertiggestellt: Ab 12. September 1840 verkehrten die Dampflokomotiven „Löwe“ und „Greif“ zwischen den beiden Städten. Sie bewältigten die knapp 19 Kilometer lange Strecke in 35 bis 40 Minuten.
Mit den Namen „Greif“ und „Löwe“ nahm man auf die Wappentiere des Großherzogtums Baden Bezug. Allerdings handelte es sich bei den ersten beiden Lokomotiven der Badischen Staatseisenbahn um Importware. Baden verfügte damals noch nicht über eine leistungsfähige Maschinenbauindustrie. So hatte man „Greif“ und „Löwe“ in England bestellt. Die Firma Sharp, Roberts & Co aus Manchester lieferte prompt. Das Großherzogtum war jedoch bestrebt, bald möglichst vom „Mutterland des Eisenbahnbaus und der Industrialisierung“ unabhängig zu werden.
Tatsächlich nahm die Badische Staatsbahn bereits im März 1842 die erste im eigenen Land produzierte Lokomotive in Betrieb. Geschafft hatte dies die erst fünf Jahre zuvor gegründete Karlsruher Firma Keßler & Martiensen – mit einer „Raubkopie“: Die Maschinenfabrik hatte einfach die aus England gelieferten Loks nachgebaut. Um die technischen Finessen zu bewältigen, warben die pfiffigen Geschäftsleute Fachkräfte unter anderem aus dem Eisenbahn-Mutterland England ab.

Wie heißt die erste in Baden produzierte Lokomotive, die 1842 in den Dienst gestellt wurde?

Einsendeschluss für diesen 26. Teil des Sommerrätsels ist am Montag, 27. August 2018, um 16 Uhr. Die Lösung veröffentlichen wir am Dienstag, 28. August. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird veröffentlicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Verlagsmitarbeiter sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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Und das ist der Hauptpreis des Tages:

Schottisches Kulturgut: Kammer-Kirsch lädt zum Whisky-Tasting ein

Es wird hochgeistig: Den Gewinner oder die Gewinnerin erwartet ein exklusives Whisky-Tasting für Fortgeschrittene bei der Destillerie Kammer-Kirsch in Karlsruhe, die mit dem Rothaus Single Malt auch einen Whisky im Programm hat. Und da das Tasting alleine nur halb so viel Spaß macht, sind auch noch fünf Begleitpersonen mit eingeladen.

Jon Wells entführt bei Kammer-Kirsch in die Welt des Whisky. | Foto: Thomas Pöhler

An diesem Abend verkostet die Gruppe neben Premium-Whisky auch exklusive Abfüllungen. Eine Kleinigkeit zu essen gibt es natürlich auch dazu.
Durch den Abend wird Jon Wells führen. Der gebürtige Engländer und selbst ernannte „Möchtegern-Schotte“ lebt seit 1995 in Karlsruhe und ist – wie sollte es anders sein – Whisky-Liebhaber durch und durch. Seit 25 Jahren widmet er sich insbesondere schottischen Single Malts und gibt regelmäßig Seminare und Verkostungen. Der Gewinner darf sich also auf Wells’ geballtes Wissen freuen.

Zu jeder Rätselfolge gibt es einen attraktiven und hochwertigen Tagespreis (eine Übersicht über alle Preise finden Sie in unserer Sommerrätsel-Beilage). Jeder Rätseltag bietet also auch eine Gewinnchance. Und am Ende der sechswöchigen Rätselspaßaktion verlosen wir unter allen Einsendern den Sommerhauptpreis:

Eine A-ROSA-Flusskreuzfahrt ab Paris für zwei Personen

Von der Metropole Paris geht die Fahrt auf der Seine durch idyllische Landschaften in die Normandie. Sehenswerte Städte wie Rouen und Le Havre laden unterwegs zu interessanten Ausflügen ein. Sieben Nächte verbringt das Gewinnerpaar an Bord des komfortablen Schiffes A-ROSA VIVA in einer Doppelaußenkabine der Kategorie A. Vollpension, hochwertige Getränke, Nutzung von Freizeiteinrichtungen und Wellnessbereich an Bord sind inbegriffen, ebenso die Anreise nach Paris.

 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Raten – und viel Glück bei der Verlosung!