Was in Philippsburg gebaut wurde, scheiterte am Kaiserstuhl am Widerstand der Bevölkerung. | Foto: Uli Deck/dpa

Sommerrätsel 2018 / Teil 25

„Nai hämmer gsait“: Wie heißt der Ort am Kaiserstuhl?

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Sie wollten kein „Ruhrgebiet am Rhein“

Ein kleiner Ort am Kaiserstuhl wurde zum Symbol des Widerstands gegen die Atomkraft. 1973 hatte die Landesregierung bekannt gegeben, dass die südbadische Gemeinde Standort eines Kernkraftwerks werden sollte. Massive Proteste waren die Folge.
Ein Bürgerentscheid im Jahr 1975, bei dem 55 Prozent der Einwohner für das Projekt stimmten, änderte daran nichts. Badische Initiativen, die sich mit elsässischen Kernkraftgegnern zusammentaten, wollten kein „Ruhrgebiet am Rhein“, misstrauten dem „sauberen Strom“. Das Baugelände wurde besetzt. Darauf ließ die konservative Landesregierung unter Ministerpräsident Filbinger Polizisten mit Wasserwerfen anrücken. Sie räumten den Platz – und lenkten die bundesweite Aufmerksamkeit auf den südbadischen Ort. Denn am Kaiserstuhl protestierten keineswegs nur die „üblichen Verdächtigen“ wie „Linke“ und Studenten. Vielmehr prägten Menschen das Bild, die eigentlich zur klassischen CDU-Klientel gehörten: Winzer und Bauern, Hausfrauen, Handwerker, Rentner…
„Nai hämmer gsait“ – die Polizeiaktion beflügelte den Widerstand erst recht. Gerichte wurden eingeschaltet. Filbingers Nachfolger, das „Cleverle“ Lothar Späth, verkündete 1983 schließlich den Verzicht auf den Bau des Kernkraftwerks – „vorläufig“, wie es offiziell hieß. Doch damit war das Großprojekt am Kaiserstuhl nach zehn Jahren des Protests zu Fall gebracht. Ein Novum in der Bundesrepublik.

Wie heißt der Ort am Kaiserstuhl, der durch den Widerstand gegen ein Kernkraftwerk überregional bekannt wurde?

Einsendeschluss für diesen 25. Teil des Sommerrätsels ist am Sonntag, 26. August 2018, um 12 Uhr. Die Lösung veröffentlichen wir am Montag, 27. August. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird veröffentlicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Verlagsmitarbeiter sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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Und das ist der Hauptpreis des Tages:

Ab auf den Berg: Es geht um ein Mountainbike von Lucky Bike

Am Wochenende eine Tour durch den Schwarzwald oder nach Feierabend auf den nächsten Berg? Das wird möglich mit dem heutigen Tagespreis. Der Gewinner oder die Gewinnerin freut sich über das Mountainbike „Axess Grade“ von Lucky Bike in Karlsruhe.

Der nächsten Tour steht nichts mehr im Weg mit dem Mountainbike „Axess Grade“ von Lucky Bike. | Foto: Lucky Bike

Dessen Shimano Deore Kettenschaltungskombination mit XT-Schaltwerk liefert 30 präzise Gänge und sorgt damit für eine extrem breite Übersetzung. Damit das Mountainbike bei jeder Witterung gut dosiert und sicher gestoppt werden kann, wurde eine hydraulische Scheibenbremsanlage von Shimano verbaut. Für Kontrolle und Traktion auf grobem Untergrund sorgt eine RockShox Recon Silver Federgabel mit Poplock.
Der leichte und agile 6061er Aluminiumrahmen überzeugt durch seine Steifigkeit und bewährt sich ebenso auf langen Trails wie auch auf kurzen Geländesprints.

Zu jeder Rätselfolge gibt es einen attraktiven und hochwertigen Tagespreis (eine Übersicht über alle Preise finden Sie in unserer Sommerrätsel-Beilage). Jeder Rätseltag bietet also auch eine Gewinnchance. Und am Ende der sechswöchigen Rätselspaßaktion verlosen wir unter allen Einsendern den Sommerhauptpreis:

Eine A-ROSA-Flusskreuzfahrt ab Paris für zwei Personen

Von der Metropole Paris geht die Fahrt auf der Seine durch idyllische Landschaften in die Normandie. Sehenswerte Städte wie Rouen und Le Havre laden unterwegs zu interessanten Ausflügen ein. Sieben Nächte verbringt das Gewinnerpaar an Bord des komfortablen Schiffes A-ROSA VIVA in einer Doppelaußenkabine der Kategorie A. Vollpension, hochwertige Getränke, Nutzung von Freizeiteinrichtungen und Wellnessbereich an Bord sind inbegriffen, ebenso die Anreise nach Paris.

 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Raten – und viel Glück bei der Verlosung!