Die Fakten

Eine Schneise der Verwüstung, zwei Todesopfer, mehr als 200 Verletzte und rund 4 000 zerstörte Gebäude – am 10. Juli 1968 wütete Deutschlands schlimmster Wirbelsturm 95 Minuten lang im Elsass und im Enzkreis. Das besondere daran: Der Tornado startete beim lothringischen Sarrebourg, „übersprang“ die Rheinebene bei Hagenau gegen 21 Uhr, um dann mit unverminderter Kraft eine halbe Stunde später in Baden weiter sein Unwesen zu treiben. Ab 21.37 Uhr wütete der Wirbelsturm in Ittersbach und zog von dort weiter über Ottenhausen, Gräfenhausen, Birkenfeld und Pforzheim. Gegen 21.50 Uhr löste er sich östlich von Neubärental auf.