Hoffnung für Menschen in Not

Spende als Zeichen der Solidarität

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Die Spendenkonten für die BNN-Aktion „Wir helfen“ sind wieder geöffnet. Zahlreiche Leserinnen und Leser haben bereits darauf gewartet. In den nächsten Wochen besteht Gelegenheit, mit einem Geldbetrag bedürftigen Menschen in Karlsruhe unbürokratisch Hilfe zukommen zu lassen. In den vergangenen 23 Jahren hat die BNN-Aktion Tausenden Menschen in Not geholfen und eine Freude zu Weihnachten bereitet. Allein im vergangenen Jahr gingen auf den Sonderkonten bei Volksbank und Sparkasse über 181.000 Euro ein. Seit ihrer Gründung hat die Aktion rund 2,5 Millionen Euro erhalten. Zumeist handelte es sich um Beträge zwischen 20 und 200 Euro. Es gab aber auch eine Großspende über 30 000 Euro und mehrere über 10.000. Jeder Euro ist willkommen, weil die Unterstützung der Aktion auch ein Zeichen von Solidarität ist: Menschen, die es sich leisten können, helfen Menschen, denen es schlecht geht. Rund 30.000 Haushalte in der Fächerstadt gelten als überschuldet. Oft sind Krankheit oder Arbeitslosigkeit die Ursache, und fast immer sind auch Kinder betroffen. Das Prinzip von „Wir helfen“ ist einfach und effizient: Die BNN sammeln die Spenden und übergeben das Spendengeld an Wohlfahrtsverbände in Karlsruhe. Partner der Aktion sind seit vielen Jahren das Diakonische Werk Karlsruhe, der Caritas-Stadtverband Karlsruhe und der Soziale Dienst der Stadt Karlsruhe, aber auch Frauenhaus oder Pro Familia. Die Sozialarbeiter dieser Einrichtungen haben einen sehr guten Überblick darüber, wo in der Fächerstadt Not herrscht und wie sie wirksam gelindert werden kann. Die Betroffenen bekommen kein Bargeld, sondern Gutscheine für eine Sachleistung. Jeweils rund 50.000 Euro wurden in der vergangenen Runde für warme Kleidung und für Lebensmittel aufgewandt. Der Rest verteilte sich auf Möbel und Elektrogeräte, aber auch auf Zuschüsse für Brillen und Medikamente. Die BNN veröffentlichen die Namen der Spender, wenn diese nicht ausdrücklich auf dem Überweisungsträger vermerken, dass ihr Name nicht genannt werden soll. Wie in den Vorjahren wird bis zu einem Betrag von 100 Euro der Überweisungsträger der Bank vom Finanzamt als Spendenquittung anerkannt, bei höheren Beträgen wird eine Spendenbescheinigung ausgestellt. In jedem Fall sollten Name und Anschrift gut leserlich sein. Bei Fragen hilft das Service-Telefon +49 (721) 789-116.

 

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