30 Rechte für ein sicheres Leben
IN DER UNO arbeiten die Staaten dieser Erde zusammen, um die Rechte der Menschen zu wahren. | Foto: © Marcel Schauer / Adobe Stock

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30 Rechte für ein sicheres Leben

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Wenn man liest, was ein Menschenrecht ist, dann scheint es ganz einfach zu sein. Jeder muss zum Beispiel genug zu Essen und zu Trinken haben. Jeder darf seine Meinung sagen und in Frieden leben. Auch die anderen Menschenrechte sind eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Man darf zum Beispiel nicht gefoltert oder wegen seiner Hautfarbe schlecht behandelt werden. Und doch passiert genau das jeden Tag auf der ganzen Welt.
Dabei haben sich vor 70 Jahren ganz viele Länder dazu verpflichtet die Menschenrechte einzuhalten. Am 10. Dezember 1948 wurde die Liste der 30 Rechte in Paris erstmals vorgelesen und von der UNO beschlossen. Die Vereinigung war nach dem zweiten Weltkrieg gegründet worden.

Theorie und Praxis

Viele Menschen haben sich damals Gedanken darüber gemacht, wie man den Frieden auf der Erde sichern kann. Sie entschieden, dass eine Organisation eine gute Idee sei, in der die Mitglieder gemeinsam an diesem Ziel arbeiten. Genau so wurde es gemacht. Rund 190 Länder gehören mittlerweile der UNO an. Die Organisation achtet darauf, dass die Rechte der Menschen eingehalten werden. Wenn ein Land dagegen verstößt, bestrafen sie es. Zum Beispiel, in dem das Land bei Problemen keine Hilfe mehr von den anderen bekommt.
Doch das ist nur Theorie. In der Praxis sieht das anders aus. China beispielsweise ist Mitglied der UNO und verstößt ständig gegen die Menschenrechte. Dort werden die Bürger hart bestraft, wenn sie zum Beispiel die Regierung laut kritisieren. Die Strafen der UNO nehmen sie nicht so ernst.