Amerika ist das Ziel
GENESIS AUS HONDURAS ist sieben Jahre alt und mit ihren Eltern nach Mexiko gegangen, um über die Grenze in die USA zu kommen. | Foto: Rodrigo Abd/dpa

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Amerika ist das Ziel

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Immer wieder machen sich Menschen auf den Weg in ein anderes Land, weil es ihnen in ihrer Heimat nicht gut geht. Das ist hier in Europa der Fall aber auch in Amerika. Dort spielen sich an der Grenze zu Mexiko gerade schlimme Szenen ab. Tausende Flüchtlinge warten in der Grenzstadt Tijauna, dass sie in die USA einreisen können. Die meisten von ihnen wahrscheinlich vergeblich. Dabei haben sie eine lange und beschwerliche Reise hinter sich. Die Menschen kommen aus Honduras, einem Land, in dem es viel Armut und Gewalt gibt. Sie haben sich zusammengeschlossen und sind mit Bussen, Zügen und zu Fuß durch Guatemala und Mexiko an die Grenze zu den USA gekommen. Wochenlang waren sie unterwegs. Viele von ihnen sind auch krank.

Einreise verweigert

Doch an der Grenze ist für sie die Reise zu Ende. Der amerikanische Präsident Donald Trump lässt sie nicht einreisen, weil er keine Einwanderer in seinem Land haben möchte. Bei seiner Wahl hatte er sogar angekündigt eine hohe Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen. Tausende Menschen warten nun, was passieren wird. Auch der Bürgermeister von Tijauna ist verzweifelt, denn er weiß nicht, wie er so viele Menschen mit Essen und Trinken versorgen soll. Vor allem weiß er nicht, wie er die Kranken versorgen soll. Es fehlen nämlich Medikamente und Ärzte. Außerdem kam es auch schon zu Gewalttaten zwischen den Flüchtlingen und den Einheimischen. Hilfsorganisationen schicken jetzt Mitarbeiter vor Ort, um zu helfen und so für Ruhe zu sorgen. Das wird nicht leicht, denn die Flüchtlinge wollen vor allem eins: Nach Amerika.