Auf der Erde wird’s immer enger
IMMER MEHR MENSCHEN: Die Weltbevölkerung wächst ständig. Das stellt unseren Planeten aber auch vor große Probleme. | Foto: © denis_pc / Adobe Stock

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Auf der Erde wird’s immer enger

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Jede Minute werden weltweit etwa 150 Menschen geboren, das sind am Tag mehr als 216 000 Menschen und im Jahr fast 80 Millionen. Dass auf der Erde immer mehr Menschen leben, stellt die Länder vor große Probleme, denn nicht überall gibt es für so viele Menschen genug zu essen oder zu trinken. Lange Zeit haben die Verantwortlichen über diese Probleme gar nicht richtig nachgedacht. Vor 24 Jahren trafen sich dann aber in Ägypten Politiker aus 179 Ländern zur sogenannten Bevölkerungskonferenz der Weltorganisation UNO. Sie wollten nach Wegen suchen, wie man erreichen kann, dass es allen Menschen gut geht. Und sie organisierten wenige Jahre später den ersten Weltbevölkerungstag, der immer im Juli stattfindet.

Mehr als sieben Milliarden Menschen

Bei diesem wurde nun bekanntgegeben, dass mehr als sieben Milliarden Menschen auf der Erde leben. Mehr als vier Milliarden davon in Asien, eine Milliarde in Afrika. Zum Vergleich: In ganz Europa leben gerade einmal rund 800 Millionen Menschen. Das liegt auch daran, dass Frauen in armen Ländern viel mehr und viel früher Kinder bekommen. Je mehr Kinder eine Familie hat, desto sicherer kann sie sein, dass später im Alter jemand für sie sorgt. Und die Kinder müssen relativ schnell mitarbeiten und zum Lebensunterhalt der Familie beitragen. Weil viele Frauen zudem sehr arm sind, können sie keine Verhütungsmittel kaufen und werden deshalb öfter schwanger. Dass die Weltbevölkerung schnell wächst ist ein großes Problem. Die Natur kann nämlich so viele Menschen nicht aufnehmen. Auch darüber wird am Weltbevölkerungstag gesprochen.