Aus Feinden werden Freunde
Endlich Frieden? Die Menschen in Südkorea freuen sich über die Ergebnisse des Treffens zwischen Donald Trump und Kim Jong Un. | Foto: dpa

Nordkorea und USA

Aus Feinden werden Freunde

Dass sich zwei Staatschefs treffen, ist nichts Besonderes. Angela Merkel ist ständig unterwegs, um sich mit Kollegen auf der ganzen Welt auszutauschen. Dennoch sprechen seit Tagen alle über den Besuch des amerikanischen Präsidenten Donald Trump bei Kim Jong Un in Nordkorea. Das liegt zum einen daran, dass es noch nie ein Treffen zwischen einem amerikanischen und einem nordkoreanischen Staatsoberhaupt gegeben hat. Zum anderen sind sich die Länder eigentlich spinnefeind. Nordkoreanische Politiker haben immer wieder damit gedroht, Amerika mit Atomwaffen anzugreifen. Und amerikanische Politiker sagten, dass sie so einen Angriff erwidern würden. Die Länder fühlten sich also vom jeweils anderen bedroht. Das soll sich nun ändern. Donald Trump und Kim Jong Un haben einen Vertrag unterschrieben, in dem unter anderem steht, dass Nordkorea in der nächsten Zeit alle Atomwaffen abschaffen wird. So etwas nennt man Ent­nuklearisierung, weil Atomwaffen auch Nuklearwaffen oder Kernwaffen genannt werden.

Atomwaffen abschaffen

Egal wie man sie auch nennt, diese Waffen sind mit die schlimmsten, die es gibt. Bei der Explosion einer Atomwaffe entsteht sehr viel Hitze, eine riesige Druckwelle und giftige Strahlung. Sie kann deshalb in kurzer Zeit ganze Städte zerstören und Tausende Menschen töten. Als Gegenleistung, dass Nordkorea seine Atomwaffen zerstört, erhält es von Amerika Sicherheitsgarantien. Das heißt: Sollte Nordkorea von einem anderen Land angegriffen werden, wird Amerika es verteidigen. Beide Länder wollen also Frieden schließen.