Computer fürs Klassenzimmer
TABLETS UND COMPUTER: Der Digitalpakt will den Schulen Geld zur Anschaffung moderner Arbeitsgeräte geben. | Foto: © pololia / Adobe Stock

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Computer fürs Klassenzimmer

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Handys, Tablets und Computer gehören heute zum Alltag. Kaum ein Beruf, in dem nicht ein Computer gebraucht wird. Auch in der Freizeit, im Sport und in vielen anderen Bereichen sind digitale Geräte nicht mehr wegzudenken. Damit auch Schulen moderner werden und sich der Zeit anpassen, wurde jetzt ein sogenannter „Digitalpakt“ unterzeichnet. Der besagt, dass Schulen besser ausgerüstet werden sollen mit Tablets, schnellerem Internet und WLAN. Damit auch an eurer Schule solche Sachen angeschafft werden können, will die Bundesregierung dafür fünf Milliarden Euro locker machen. Der Betrag muss allerdings auf insgesamt 40 000 Schulen aufgeteilt werden. Von dem Geld sollen außerdem Lehrerinnen und Lehrer fortgebildet werden, damit sie sich mit den Geräten und neuen Technologien gut auskennen.

Ein neues Gesetz muss her

Damit der Digitalpakt in Kraft treten kann, musste zuvor das Grundgesetz geändert werden. Denn normalerweise ist jedes Land für das Thema Schule selbst verantwortlich – so steht es im Grundgesetz. Die Bundesregierung muss sich da eigentlich raushalten. Jetzt, wo die Bundesregierung allerdings so spendabel ist, muss das auch rechtlich neu formuliert werden. Ein Gesetz zu ändern, ist keine so einfache Sache. Am 15. März entscheidet sich, ob der Pakt zustande kommt. Wenn ja, müssen aber wahrscheinlich auch die Bundesländer noch Geld dazuschießen, damit es für alles reicht, was die Schulen brauchen.