Demo statt Schule
KRASSE KÄMPFERIN: Greta Thunberg aus Schweden schwänzt freitags die Schule, um auf das Thema Klimaschutz aufmerksam zu machen. | Foto: dpa

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Demo statt Schule

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„Warum sollte ich für eine Zukunft lernen, die es vielleicht nicht geben wird, weil niemand etwas dafür tut?“ Mit Sätzen wie diesem ist die inzwischen 16-jährige Schwedin Greta Thunberg weltberühmt geworden. Alles hat damit angefangen, dass die Schülerin, damals war sie erst 15, freitags einfach nicht mehr zur Schule ging. Stattdessen stellte sie sich mit einem Plakat vor das schwedische Parlament in Stockholm. „Schulstreik für das Klima“ stand darauf zu lesen. Mit ihrem Protest kritisiert Greta, dass die Erwachsenen viel zu wenig für den Schutz des Klimas tun. Sie will erreichen, dass sich das ändert. Zum Teil auch mit radikalen Ideen. (Das bedeutet: mit krassen Methoden.) Gretas Eltern und ihre Lehrer fanden die Aktion nicht gut. Immerhin schwänzt Greta ja die Schule. Aber über das Internet sprach sich ihr Protest schnell herum und schnell schlossen sich viele andere Schüler auch in anderen Ländern an. Sogar bei uns in Karlsruhe und der Region gab es Nachahmer. Das gab ziemlich Ärger mit den Schulleitunge.

Ärger ist gewollt

Doch das war Greta klar. Die Proteste sind im Internet auf der Seite www.fridaysforfuture.de organisiert. Zum Thema Schuleschwänzen heißt es da: „Nur so bekommt man die Aufmerksamkeit, die das Thema braucht. Gehen wir an einem Nachmittag auf die Straße, interessiert es keinen.“ Greta Thunberg ist mit ihren Freitagsdemos berühmt geworden. Kürzlich war sie zur Klimakonferenz nach Polen eingeladen. Dort traf sie auf die wichtigsten Politiker der Welt und konnte ihnen erklären, dass sie ihrer Meinung nach nicht genug für den Schutz der Erde tun.