Die Jüngeren zahlen für die Älteren
EIN RUHIGER LEBENSABEND? Ob die Rente auch für künftige Generationen reicht, ist nicht sicher. | Foto: © Ingo Bartussek /Adobe Stock

Die Jüngeren zahlen für die Älteren

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Immer wieder diskutieren Politiker über das Thema Rente. Bei der Rente handelt es sich um Geld, das ältere Menschen bekommen, die nicht mehr arbeiten. Der jeweilige Betrag kommt aus der Rentenkasse. In diese zahlen alle, die arbeiten und Gehalt bekommen, einen Teil ihres Lohnes ein. Die Arbeitgeber zahlen ihren Anteil ebenfalls ein. Wie viel Rente jemand bekommt, hängt unter anderem davon ab, wie lange er gearbeitet und wie viel Gehalt er bekommen hat. Bis 2012 bekamen die Menschen in Deutschland spätestens mit 65 Jahren Rente. Jetzt sollen Menschen aber länger arbeiten. Es gibt nämlich ein Problem: In Deutschland werden zu wenige Kinder geboren. Und außerdem werden die Menschen viel älter als früher.

Generationenvertrag

Künftig wird es weniger Menschen geben, die arbeiten und Geld in die Rentenkasse einzahlen. Dass die Jüngeren für die Älteren sorgen, nennt man Generationenvertrag. Weil es immer mehr ältere Menschen gibt, denen Rente zusteht, könnte es passieren, dass irgendwann nicht mehr genug Geld für alle Rentner da ist. Der Generationenvertrag funktioniert dann nicht mehr. Um das zu verhindern, haben die Politiker vor einigen Jahren beschlossen, dass die Menschen erst mit 67 in Rente gehen können. Wenn jemand länger arbeitet, bezahlt er auch zwei Jahre länger in die Rentenkasse ein. Gleichzeitig bekommt er zwei Jahre kein Geld aus der Kasse. Doch der Plan funktioniert wieder nicht. Jetzt haben sich die Politiker darauf geeinigt, dass bis 2025 die Renten sicher sein sollen und nicht unter ein bestimmtes Niveau sinken. Danach wollen sie weitersehen.