GOLDMÄDEL: Monoskibobfahrerin Anna Schaffelhuber kann nicht laufen, aber im Skifahren ist sie ein Ass und hat schon fünf Goldmedaillen gewonnen. | Foto: dpa

Nach Olympia ist vor Olympia

Die Paralympics starten

Heute starten in Südkorea die Paralympics, aus Deutschland sind 20 Sportler in Pyeongchang am Start. Die Paralympics sind die Olympischen Spiele für körperlich behinderte Menschen. Sie finden am gleichen Ort wie die Olympischen Spiele statt und starten zwei Wochen später. So können die extra für Olympia gebauten Wettkampfarenen noch einmal genutzt werden. Das Wort setzt sich aus dem griechischen „Para“ zusammen, das „neben“ bedeutet. Es soll ausdrücken, dass diese Wettkämpfe so wichtig sind, wie die anderen. 1960 fanden die ersten Paralympischen Sommerspiele statt, 1976 die ersten Winterspiele. Wie die Olympischen Spiele für Sportler ohne Beeinträchtigung ist auch dies ein großes Ereignis.

Sechs Sportarten

Es treten Hunderte Sportler gegeneinander an, aber in weniger Disziplinen. Diese sind Ski Alpin, Ski Nordisch, Sledge-Eishockey (die Spieler sitzen auf einem Schlitten), Rollstuhlcurling und Biathlon.Die Para-Snowboardfahrer sind zum ersten Mal bei den Paralympics mit dabei. Ihnen fehlt entweder ein oder sogar beide Beine. Deshalb stehen sie mit Prothesen, also künstlichen Beinen, auf dem Snowboard. Damit alle Sportler die gleiche Chance auf den Sieg haben, werden sie in den einzelnen Disziplinen in verschiedene Gruppen unterteilt. So treten Blinde und Sehbehinderte in einer Gruppe an, Rollstuhlfahrer in einer anderen. Das Zeichen der Paralympischen Spiele sind übrigens nicht die fünf Ringe, sondern drei farbige Bögen und das Kürzel IPC, das für das Internationale Paralympische Komitee steht. Das Logo gibt es seit 2004.