Drei Krümel vom Mond
SOUVENIR vom Mond: Die drei Stücke Mondgestein, die jetzt versteigert wurden, sind so klein, dass wir lieber ein Bild vom Mond zeigen. | Foto: huss / Adobe Stock

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Drei Krümel vom Mond

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Wenn etwas total teuer ist, spricht man oft von einem Mondpreis. Ein verrückter Preis, den keiner bezahlen kann, weit weg von der Realität. So weit wie der Mond. Vor ein paar Tagen ging es mal wieder um einen Mondpreis. Diesmal aber ging es wirklich um den Mond. Für 855 000 Dollar, das sind etwas mehr als 751 000 Euro, wurden nämlich drei Krümelchen vom Mond versteigert. Im Auktionshaus Sotheby’s in New York bekam derjenige die Körner, der am meisten dafür bot. Mit den Krümeln kann man natürlich nichts anfangen. Man kann nicht mit ihnen spielen, man kann sie nicht mal richtig in eine Vitrine stellen, denn sie sind ja so klein wie ein Reiskorn.

Wertvolle Mitbringsel

Falls ihr euch fragt, wie jemand für ein paar Mini-Krümel so viel Geld locker machen kann – hier ist die Antwort: Bei den Mondkrümeln geht es gar nicht darum, ob man etwas mit ihnen anfangen kann. Für manche ist es einfach eine große Sensation, ein Originalstückchen von einem fernen Himmelskörper zu besitzen. Die berühmten Mond-Steinchen sind rund 50 Jahre alt. 1970 landete eine unbemannte russische Sonde auf dem Mond und brachte Gesteinsproben mit. Die meisten haben Wissenschaftler zur Untersuchung bekommen. Das Besondere an diesen Krümeln: Sie stammen aus privatem Besitz. Alle anderen Proben, die die Sonde zur Erde mitgebracht hatte, werden in Archiven aufbewahrt.