Ganz oben kribbelt’s im Bauch
Stadt der Hochhäuser: In Hongkong stehen die meisten Wolkenkratzer der Welt – nämlich 370. New York folgt auf dem zweiten Rang mit 263. | Foto: © pigprox / Adobe Stock

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Ganz oben kribbelt’s im Bauch

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Wolkenkratzer sind Hochhäuser, die 150 Meter und höher sind. Die Cheops-Pyramide in Gizeh, die die Ägypter vor über 4 000 Jahren erbauten, war mit ihren rund 147 Metern also fast ein Wolkenkratzer. Sie war aufgrund ihrer Höhe zwar ein Mega-Bauwerk und gehört zu den Sieben Weltwundern. Gemessen am höchsten Wolkenkratzer der Welt ist sie allerdings geradezu ein Winzling. Das höchste Gebäude der Welt ist zurzeit der Wolkenkratzer „Burj Khalifa“ in Dubai. Er hat 163 Etagen und ragt 828 Meter in die Höhe. Aber nicht mehr lange, denn ein noch höheres Gebäude entsteht gerade in Saudi Arabien. Der „Jeddah Tower“ wird voraussichtlich in drei Jahren fertig sein und ist dann 1 000 Meter hoch. Ein Kilometer also. Alle Achtung! Wenn man ganz oben steht und runterschaut, kann es im Bauch ganz schön kribbeln! Von der Aussichtsplattform aus soll man dann bis nach Afrika schauen können. 59 Fahrstühle bringen die Menschen bis nach oben.

Hongkong ist die Wolkenkratzer-Stadt Nummer eins

In Hongkong stehen die meisten Wolkenkratzer der Welt, bis heute 370. Danach folgt New York City mit 263. Auch in Deutschland gibt es einen Rekordbau: Das Ulmer Münster hat mit 161 Metern den höchsten Kirchturm der Welt. Je weiter sich die Technik im Laufe der Jahrtausende und Jahrhunderte entwickelte, desto höher wurden auch die Bauwerke. Deshalb faszinieren uns die ägyptischen Pyramiden bis heute: Noch immer studieren Wissenschaftler die Bauweise. Sie vermuten, dass der Transport der tonnenschweren Steinkolosse mit Hilfe von Rampen und Seilwinden funktionierte. Für die Superbauwerke von heute geht alles viel einfacher. Der Beton wird mit riesigen Kranen in die Höhe befördert.