Gewitter ist nicht gleich Gewitter
SIEHT BEDROHLICH AUS: Am Horizont entlädt sich gerade ein Gewitter. Dunkle Wolken und Blitze können gefährlich werden. | Foto: dpa

Wenn es donnert und blitzt

Gewitter ist nicht gleich Gewitter

Anzeige

Im Moment gibt es in Deutschland immer wieder schwere Gewitter. Aber Gewitter ist nicht gleich Gewitter. Sie unterscheiden sich in Wärme- und Frontgewitter. Einem Wärmegewitter geht meist schwüle, also feucht-warme Luft voraus. Es entsteht, wenn diese durch starke Sonnenstrahlen erwärmt wird und dann in kältere Luftschichten aufsteigt. Beim Aufstieg kühlt die warme, feuchte Luft ab. Die Feuchtigkeit in der Luft kondensiert, das heißt, es bilden sich kleine Wassertröpfchen. Dabei entstehen Wolken, die immer größer und höher werden. Diese Wolken sehen bedrohlich aus und sind es auch. In ihrem Inneren weht nämlich ein starker Wind. So reiben sich die Wassertropfen und Luftteilchen aneinander.

Raus aus dem Wasser!

Durch die Reibung lädt sich die Luft elektrisch auf und es kommt zu Blitzen und Donnern. Nach einem Sommergewitter wird das Wetter meist wieder schön. Bei Frontgewittern ist das anders. Sie treten auf, wenn feuchte Warmluft auf neu ankommende, kühle Luft trifft. Anschließend verändert sich die Temperatur der Luft und es kommt zu einem Wetterwechsel. Oft gibt es dabei auch schwere Stürme und Hagel. Egal, was für ein Gewitter es auch ist, wenn ein Unwetter kommt, muss man im Freien einige Dinge beachten: Zum einen heißt es: Raus aus dem Wasser! Wasser zieht Blitze nämlich an und leitet Strom weiter. Das gilt auch für Metall. Deshalb sollte man Schirme und Fahrräder einige Meter entfernt abstellen. Und man darf sich nicht unter Bäume oder andere Dinge stellen, die alleine stehen und höher sind, als der Rest in der Umgebung.