Hilfe, ein Hai!
HAIALARM: An den Stränden Australiens überwacht jetzt eine Drohne aus der Luft, ob sich unter Wasser ein Hai nähert. | Foto: © Tom Bayer / Adobe Stock

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Hilfe, ein Hai!

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Wenn beim Baden im Meer eine spitze Schwanzflosse hinter euch herschwimmt, was macht ihr dann? Klar, nix wie raus aus dem Wasser. Denn sie gehört wahrscheinlich einem Hai. Keine Panik! Es passiert eigentlich höchst selten, dass Menschen von Haien beim Baden überrascht und angegriffen werden. Aber leider gibt es Vorfälle mit Haien immer mal wieder, vor allem in Florida (USA), Australien und Südafrika.

Surfer sind eher gefährdet

An den Stränden von New South Wales in Australien wurde deshalb jetzt ein Frühwarnsystem eingerichtet. Dort überfliegen Drohnen, die bis tief unter das Wasser schauen können, das Meer. Wird ein Hai erkannt, lösen sie sofort Alarm aus. Damit können Badende rechtzeitig über Lautsprecher gewarnt werden. Bisher konnten Haie nur von Hubschraubern aus gesichtet werden. Die Drohnen sind wesentlich genauer. Sie können rund 90 Prozent der Haie aus der Vogelperspektive erkennen.
In Kapstadt (Südafrika), wo die meisten Weißen Haie vorkommen, gibt es jetzt eine App, die anzeigt, wann und wo Haie gesichtet wurden. Tolle Idee. Nur doof, wenn man gerade im Wasser ist und das Handy draußen am Strand liegt. Dann nützt natürlich die beste Haifisch-App nichts. Dafür gibt es am Strand weiße Fahnen, die gehisst werden, wenn ein Hai gesichtet wurde. Haie gibt es vor allem dort, wo sich viele Robben aufhalten, denn das sind für Haie echte Leckerbissen. Da es in Kapstadt wegen der optimalen Windverhältnisse extrem viele Wassersportler gibt, kommt es dort eher zu Haiangriffen. Diese verwechseln nämlich manchmal einen Surfer mit einer Robbe oder einem Thunfisch. Deshalb sollen die Menschen an bestimmten Stränden unbedingt die Vorschriften beachten.