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GENAU HINSCHAUEN: Wer Feuerwerkskörper in den Himmel schießen will, sollte auf das Prüfsiegel achten. | Foto: dpa

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Illegale Böller sind sehr gefährlich

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Silvester ist noch eine Weile hin. Aber für Firmen, die Silvesterknaller herstellen, ist jetzt Hochsaison. Im Internet gibt es Feuerwerks­körper bereits in Hülle und Fülle zu kaufen. Und bei ersten Kon­trollen wurden auch schon tonnenweise illegal eingeführte und bei uns verbotene Knaller gefunden. Deshalb hat noch jemand den Jahreswechsel bereits fest im Blick: Die Polizei. In einigen Bundesländern besuchen die Beamten momentan Schulklassen. Sie warnen die Schüler vor dem Kauf gefährlicher Böller aus dem Ausland.

Schwere Verletzungen

Das machen die Polizisten ziemlich drastisch. Sie zeigen Röntgenbilder und Fotos zerstörter Hände. Sogar ein selbst gedrehtes Video haben sie dabei. Dieses zeigt, was passiert, wenn ein Feuerwerkskörper in der Hand explodiert. Das ist heftig. Doch die Beamten hoffen, dass sie die Schüler so davon abhalten können, illegale Knaller zu kaufen. Der Unterschied zu legalen Knallern ist nämlich extrem. Wenn ein zugelassener Böller in der Hand explodiert, ist das sehr schmerzhaft, es kommt zu Verbrennungen und Wunden. Explodiert jedoch ein illegal eingeführter Knaller (er kommt oft aus Polen), wird die Hand völlig zerfetzt. Die Sprengkraft der unter dem Namen La-Bomba bekannten Böller ist riesig, die Hand kann nicht mehr gerettet werden. Dieser Gefahr sollen sich Kinder und Jugendliche bewusst sein. Die Polizisten sprechen auch die Prüfsiegel „BAM“ und „CE“ an. Sie müssen auf den Packungen stehen und bedeuten, dass Fachleute getestet haben, ob die Knaller sicher sind. Fehlen die Angaben, können die Böller lebensgefährlich sein.