Jeder kann was tun
TOTAL VERMÜLLT: Viele schöne Strände ersticken im Plastikmüll. Dagegen können wir alle etwas tun. | Foto: © Eisenhans / Adobe Stock

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Jeder kann was tun

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Es passiert fast jedem von uns, jeden Tag: Aus der Tasche fällt die leere Taschentuchverpackung, man vergisst die Trinkflasche auf der Wiese oder der Wind weht eine abgezogene Folie einfach weg. Sich bücken, zurückgehen oder hinterhersprinten? Nein – so schlimm sind diese kleinen verlorenen Dinge ja nicht. Sind sie aber doch. In der Natur werden Kunststoffe nämlich nie ganz abgebaut. Sie werden nur kleiner. Tiere verwechseln den Kunststoff oft mit Futter. Sie essen ihn auf und sterben, weil ihr Magen das Plastik nicht verarbeiten kann. Es gibt unzählige schreckliche Bilder von toten Vögeln, die Folien, Flaschendeckel, Seile und vieles mehr im Magen hatten.

Plastik-Fasten

Damit das nicht passiert, kann jeder Einzelne ganz leicht etwas tun. Man muss nur im Alltag öfter auf Plastik verzichten. Eine Gemeinschaft in der Karlsruher Südstadt zum Beispiel organisiert im März unter dem Motto „Plastik-Fasten“ mehrere Veranstaltungen rund um das Thema. In einem Flyer gibt sie außerdem Tipps, wie einfach es ist, Plastikmüll zu vermeiden: Den Einkauf in Papiertüten, Kartons oder Stofftaschen nach Hause tragen. Getränke nie in Plastikflaschen kaufen, keine Togo-Becher verwenden, sondern eigene Thermo-Tassen mitbringen. Süßigkeiten gibt es lose, Nudeln im Karton.
Versuch das doch auch einmal. Du alleine kannst doch gar nichts bewirken, denkst du? Das stimmt vielleicht, aber ein afrikanischer Spruch besagt: „Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.“ Also los, worauf wartest du noch?