Kampf gegen die Masern
NICHT LUSTIG: Bei Masern bekommt man Fieber und juckende rote Punkte auf dem ganzen Körper. | Foto: © Tomasz Trojanowski / Adobe Stock

Nachrichten für Kinder

Kampf gegen die Masern

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Eigentlich gibt es die Krankheit Masern bei uns in Deutschland nur noch selten. Immer mehr Menschen werden dagegen geimpft. Doch in den vergangenen Monaten haben Ärzte plötzlich wieder mehr Patienten gemeldet, die mit roter, juckender Haut, Fieber und Husten bei ihnen behandelt wurden. Masern sind ansteckend, deshalb ist es gar kein gutes Zeichen, wenn wieder mehr Menschen diese Krankheit bekommen. Bundesgesundheitsminister Spahn will Eltern nun mit einem Gesetz verpflichten, ihre Kinder gegen Masern impfen zu lassen. Wenn sich nämlich immer weniger Menschen mit dieser Krankheit infizieren, könnte sie irgendwann ganz ausgerottet werden. Das heißt, dass es sie dann gar nicht mehr gibt. Wer seine Kinder nicht impfen lässt, soll eine Geldstrafe zahlen müssen.

Kritik an Gesetz

Ein solches Gesetz finden nicht alle gut, denn Impfungen haben einen Nachteil. Manche Menschen bekommen davon Hautausschläge, Fieber oder fühlen sich ganz schlapp. Bei einer Impfung werden dem Körper nämlich zum Beispiel Viren, das sind kleine Teile, die eine bestimmte Krankheit auslösen, gespritzt. Diese Krankheitserreger wurden von Experten vorher geschwächt und sie verursachen im Körper nur eine ganz leichte Erkrankung. Der Körper beginnt aber, sich zu wehren und bildet Antikörper. Diese minikleinen Teilchen töten die Viren. Sie bleiben je nach Impfung unterschiedlich lange im Körper. Wenn der Köper nun von einer Krankheit befallen wird, erkennt er die Viren und schickt seine Antikörper los, um sie zu vernichten. So hat die Krankheit so gut wie keine Chance.