Max, der Bienenfreund
AUF DIE BIENE GEKOMMEN ist Max Menke, hier mit seinem Papa Jörn. Der junge Imker ist erst elf und lebt in Norddeutschland. | Foto: T. Gropius / Nordwest Zeitung

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Max, der Bienenfreund

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Hobbys sind ja immer Geschmacksache. Während die einen lieber Sport machen, lesen andere lieber und wieder andere daddeln an PC oder Handys. Imkern gehört aber definitiv zu den ausgefallensten Hobbys unter Kindern. Und so ist es nicht verwunderlich, dass der elfjährige Max Menke aus Oldenburg einer der jüngsten Imker in ganz Deutschland ist. Auf die Idee sich mit Bienen zu beschäftigen kam er durch eine Arbeitsgemeinschaft in seiner Schule. Dort lernten die Kinder den Umgang mit Bienen und Max war gleich begeistert. Dass Bienen in einem Stock trotz des ganzen Gewusels immer wissen, was sie tun müssen, hat ihn gleich fasziniert. In einem Kurs bei einem Imkerverein lernte er alles, was man wissen muss.

Mein Hobby: Imkern

Gemeinsam mit seinem Vater Jörn legte er sich die Ausrüstung für die Imkerei zu. Sie kauften Bienenvölker und haben nun im Garten drei Stück davon rund um die Bienenköniginnen Emma, Greta und Marion. Alle zwei Tage schaut Max, was die rund 200 000 Tiere so machen. Einmal in der Woche prüft er den Wabenbau. Da er dafür die Bienen aus dem Stock holen muss, trägt er spezielle Schutzkleidung und hat einen Smoker bei sich. Das ist eine Art Blasebalg, mit dem er Rauch auf die Bienen sprüht. Rauch ist für die Bienen ein Zeichen von Gefahr. Sie sind dadurch so abgelenkt, dass Max ohne Probleme am Bienenvolk arbeiten kann. Den ersten Honig hat er schon geerntet, in Gläser abgepackt und verkauft.