Moskitonetze retten Leben
SICHERHEITSNETZ: In Malaria-Gebieten können Moskitonetze Leben retten. Sie schützen vor der schlimmen Krankheit. | Foto: © jes2photo / Adobe Stock

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Moskitonetze retten Leben

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Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat einen Bericht veröffentlich, der eine schlechte Nachricht enthält: Seit dem Jahr 2016 sterben wieder mehr Menschen an Malaria. Malaria ist eine schwere Fieberkrankheit, die durch Moskitos übertragen wird. Die Mücke sticht den Menschen und bringt mit ihrem Speichel Erreger in die Blutbahn, die krank machen. Die Symptome sind vor allem hohes Fieber, Schüttelfrost, Magenkrämpfe und Durchfall. Das ist zwar alles schlimm, aber wenn Ärzte die Krankheit erkennen, ist sie heilbar. Das Problem ist, dass Malaria vor allem in vielen armen Ländern vorkommt. Dort fehlen die Medikamente oder sie sind so teuer, dass die Menschen sie nicht bezahlen können. Besonders in Afrika hat sich die Krankheit nun wieder ausgebreitet. Und das, obwohl sie in den Jahren zuvor immer weiter zurückging. Damals hatten viele Hilfsorganisationen zum Beispiel Moskitonetze in den betroffenen Regionen verteilt. So können die Mücken, die vor allem abends aktiv sind, im Schlaf niemanden stechen. Und Ärzte klärten die Menschen auf, bei den typischen Symptomen sofort zu ihnen zu kommen. Dass es nun wieder mehr Malariafälle gibt, ist für sie eine Katastrophe.

Impfstoff gegen Malaria

Doch die Mediziner lassen sich nicht beirren. Sie geben nicht auf und forschen an einem Impfstoff, der die Menschen dauerhaft schützen soll. Bis dieser fertig ist, kann es aber noch einige Zeit dauern. Unterdessen sammeln Hilfsorganisationen weiterhin Geld für Medikamente und verteilen vor Ort Moskitonetze und zeigen, wie sie verwendet werden.