Orden für Weltverbesserer
BAUMRETTER: Mit neun Jahren pflanzte Felix Finkbeiner seinen ersten Baum. Heute ist er 20 Jahre alt und bekam schon das Bundesverdienstkreuz. | Foto: dpa

Das Bundesverdienstkreuz

Orden für Weltverbesserer

Dieser Tage hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier jede Menge zu tun. Er zeichnete nämlich mehrere deutsche Bürger mit dem Bundesverdienstorden aus. So heißt die höchste Auszeichnung, die in Deutschland vergeben wird. Verliehen wird sie an Menschen, die etwas Gutes für das Land oder für andere Menschen getan haben. Der Bundesverdienstorden wird wegen seiner Form auch Bundesverdienstkreuz genannt. Es gibt mehrere Klassen: das Verdienstkreuz, das Große Verdienstkreuz und das Großkreuz. Jeder Bürger kann einen Menschen, von dem er glaubt, dass er die Auszeichnung verdient hat, vorschlagen. Der Bundespräsident entscheidet dann, wer den Orden bekommt. Die Auszeichnung wurde schon über 240 000-mal verliehen. Trotzdem ist sie etwas Besonderes und eine große Ehre für den, der sie bekommt.

1 000 Milliarden Bäume pflanzen

Einer von denen ist zum Beispiel Felix Finkbeiner. Er ist erst 20 Jahre alt und er wurde für eine Sache ausgezeichnet, die er macht, seit er neun Jahre alt ist. Bäume pflanzen nämlich. Bei einem Referat für die Schule hat er damals gelernt, wie wichtig Bäume für das Klima sind. Und wie schlimm es ist, dass es immer weniger werden. Felix gründete die Organisation „Plant for the Planet“, also „Pflanze für den Planeten“ und rief andere Kinder und Jugendliche dazu auf, Bäume zu pflanzen. Bis 2010 wurden bereits eine Million Bäume gepflanzt, mittlerweile sind über 100 000 Kinder auf der ganzen Welt in der Organisation aktiv und gärtnern, was das Zeug hält. Felix will erreichen, dass weltweit 1 000 Milliarden Bäume neu zu wachsen beginnen.