Politik und Fußball
ZWEI PRÄSIDENTEN: Der russische Präsident Vladimir Putin zeigt sein Ehrenticket für die WM. Neben ihm steht Fifa-Präsident Gianni Infantino. | Foto: dpa

Negative Schlagzeilen

Politik und Fußball

In rund vier Wochen dreht sich auch in Deutschland wieder alles um Fußball. Die Weltmeisterschaft startet nämlich am 14. Juni. Doch schon jetzt gibt es viele Schlagzeilen zu dem Thema. Die haben im Moment nicht so viel mit dem Sport sondern vielmehr mit der Politik zu tun. Ziemlichen Ärger gab es, als jetzt bekannt wurde, dass der deutsche Sportjournalist Hajo Seppelt nicht nach Russland einreisen darf, um über die Spiele zu berichten. Er hatte hierfür ein Visum, also eine Einreisegenehmigung beantragt und dies wurde ihm zunächst verweigert. Ohne Visum darf man sich in Russland aber nicht aufhalten. Fachleute glauben, dass Hajo Seppelt das Visum nicht bekommen hat, weil er in der Vergangenheit viel über das Thema Doping geschrieben hat. Und er hat bei seinen Nachforschungen auch herausgefunden, dass russische Sportler viele unerlaubte Mittel genommen haben, um ihre Leistungen zu steigern. Das hat der russischen Regierung gar nicht gefallen, er ist für sie nun eine „unerwünschte Person“. Als das bekannt wurde, gab es ziemlichen Ärger. Gestern hat Russland dann eingelenkt und das Visum doch erteilt.

Negative Schlagzeilen

Für weitere negative Schlagzeilen sorgten zwei unserer Nationalspieler. Mesut Özil und Ilkay Gündogan haben sich mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan fotografieren lassen. Gündogan schrieb sogar auf sein Trikot: „Für meinen verehrten Präsidenten.“ Die beiden haben zwar türkische Wurzeln, sind aber deutsche Staatsbürger. Deshalb und weil Erdogan in seinem Land keine Menschenrechte achtet, finden viele diese Aktion gar nicht gut.