VOR ODER ZURÜCK? Die Zeitumstellung verwirrt viele. Ganz sicher ist: Am Sonntag dürft ihr eine Stunde länger schlafen.
VOR ODER ZURÜCK? Die Zeitumstellung verwirrt viele. Ganz sicher ist: Am Sonntag dürft ihr eine Stunde länger schlafen. | Foto: ©Herby Me / Adobe Stock

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Ran an die Uhren

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In der Nacht von Samstag auf Sonntag, von 3 auf 2 Uhr morgens, werden die Uhren wieder umgestellt. Von der Sommer- auf die Winterzeit. Damit holen wir uns die Stunde, die uns im März „gestohlen“ wurde, wieder zurück.

Im März wurden die Uhren vorgestellt und damit verschwand einfach eine Stunde. Viele Menschen klagen dann über wochenlange Müdigkeit. Durch die Zeitumstellung kommt die Stunde also heute Nacht wieder zurück. Das bedeutet, wenn ihr morgen früh zum Beispiel um 9 Uhr aufwacht, müsst ihr eure Uhr auf 8 stellen. Damit hat der morgige Sonntag 25 Stunden.

Wozu das ganze Hin und Her?

Die Zeitumstellung gibt es in Europa seit 1981. Von ihr hatte man sich mal erhofft, Energie zu sparen, weil man im Sommer abends weniger Licht braucht. Diese Ersparnis war allerdings gar keine. Denn im Frühjahr und Herbst müssen wir morgens mehr heizen, also wieder mehr Energie verbrauchen. Deshalb überlegt man in der Europäischen Union (EU) jetzt schon seit längerem, ob man die Sommerzeit, die von März bis Oktober geht, wieder abschafft.

Die meisten Europäer wünschen sich laut einer Umfrage nur eine Zeit – am liebsten die Sommerzeit. Mal sehen, wie die EU entscheidet. So schnell geht das ja in Brüssel, wo die EU ihren Sitz hat, auch wieder nicht. Bis es so weit ist, kann es noch lange dauern.

Kompliziert wird die Umstellung auf Winterzeit vor allem beim Nahverkehr. Bei der Bahn müssen Züge in Bahnhöfen warten, damit sie nicht zu früh ankommen. S-Bahnen, die nachts zwischen 2 und 3 Uhr fahren, müssen in dieser Nacht zweimal ausrücken: einmal vor und einmal nach der Zeitumstellung. Deshalb sind dann mehr Wagen im Einsatz als sonst.