Regen bitte, aber dalli!
BRANDGEÄHRLICH: Hitze, Trockenheit und unvorsichtige Menschen lösen Waldbrände aus. | Foto: © toa555 / Adobe Stock

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Regen bitte, aber dalli!

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In den letzten Monaten hat es bei uns wenig geregnet. Dazu noch große Hitze und viel Sonnenschein. Da fehlt irgendwie die Abkühlung. Vor allem die Natur könnte diese jetzt richtig gut gebrauchen. Wenn kein Wasser von oben kommt, trocknet der Boden aus, Pflanzen gehen kaputt oder noch schlimmer: sie fangen Feuer. Riesige Waldbrände kennt man aus USA und Australien, aber auch aus Europa. Auch bei uns in Deutschland brennt’s hin und wieder. Im Nordosten, in Berlin und Brandenburg, besteht gerade extrem hohe Waldbrandgefahr. Teilweise sind dort schon Feuer ausgebrochen.

Jeder muss aufpassen

Waldbrände können durch Blitz­einschlag entstehen. Die meisten Waldbrände werden allerdings von Menschen verursacht. Zwar nicht aus Absicht, aber weil viele nicht aufpassen und bestimmte Regeln nicht einhalten. Manchmal reicht schon eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe und der Wald steht in Flammen. Besonders gefährlich ist es, Lagerfeuer an verbotenen Stellen zu machen und sie unbeaufsichtigt zu lassen. Die Funken, die das Feuer schlägt, können vom Wind weggetragen werden. Wenn sie dann auf trockenen Ästen oder Blättern landen, kann sich das Feuer rasend schnell ausbreiten. Selbst aus der kleinsten Glut eines nicht ganz gelöschten Lagerfeuers kann ein riesiger Brand entstehen. Auch auf Waldwegen oder im trockenen Gras abgestellte Autos oder Motorräder können wegen ihrer heiß gelaufenen Motoren Waldbrände entfachen. Liegengelassene Flaschen und Glassscherben sind ebenfalls gefährlich. Sie können die Sonne bündeln und das trockene Gras zum Brennen bringen.