Schwerstarbeit für „Artus“
Für die Polizei im Einsatz: Der belgische Schäferhund „Artus“ ist ein Spezialist, wenn es um CDs und Handys geht. | Foto: dpa

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Schwerstarbeit für „Artus“

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Wenn an Flughäfen oder den Grenzen zwischen zwei Ländern Polizeihunde zum Einsatz kommen, dann schnüffeln diese meist nach Drogen, Tieren oder Menschen, die unerlaubt ins Land geschmuggelt werden sollen. In Sachsen gibt es aber einen Diensthund, der nach CDs, Speicherkarten, USB-Sticks und Mobiltelefonen sucht. „Artus“ ist ein achtjähriger belgischer Schäferhund und seit einigen Jahren im Dienst. Eigentlich unterstützt er Justizbeamte in einem Gefängnis bei ihrer Arbeit und sucht in den Zellen nach Datenträgern. Er wird aber auch von der Polizei angefordert, wenn diese seine Hilfe braucht. Mit seiner sensiblen Nase schnüffelt Artus nach Lithium und anderen chemischen Verbindungen.

Feine Nase

Die feine Nase und die Ohren der Hunde sind viel besser als die der Menschen. Sie können auch Gerüche wahrnehmen, die Menschen gar nicht riechen. Das Schnuppern ist für das Tier sehr anstrengend. Nach ungefähr einer viertel Stunde hat er so viele Gerüche in der Nase, dass er gar nichts mehr riecht. Länger als eine Stunde darf eigentlich keiner dieser Hunde am Stück im Einsatz sein. Deshalb kommen auch meistens mehrere Tiere zum Einsatz.
Da Artus der einzige tierische Spezialist auf seinem Gebiet ist, muss er während seiner Schwerstarbeit öfter Pausen einlegen. Mehr als drei Mal hintereinander sollte ein Spürhund aber nicht losgeschickt werden. Wenn Artus bei der Arbeit ist, läuft er stark hechelnd umher. Hat er etwas gefunden, bleibt er plötzlich regungslos stehen und hält seine Schnauze vor das Objekt. Dann bekommt die tierische Spürnase ihre Belohnung.