Siegel für Fleisch
DER KUH GEHT’S GUT: Aber nicht alle haben so viel Glück. Ein neues Siegel für Fleisch zeigt jetzt, wie Tiere gehalten wurden. | Foto: © 2xsamara.com / Adobe Stock

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Siegel für Fleisch

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Viele Menschen, die Fleisch essen, möchten gerne wissen, wo es herkommt und wie das Tier gehalten wurde. Wenn man direkt beim Metzger einkauft, kann man die Verkäuferin fragen. Im Supermarkt kennen sich die Mitarbeiter aber oft nicht aus. Damit die Kunden erkennen können, woher das Fleisch aus der Kühltheke stammt, gibt es viele Gütesiegel. Diese werden immer deutlicher. Früher gab es meist nur einen Hinweis auf eine Internetadresse. Die musste man dann eingeben um zu erfahren, wo das Fleisch herkommt. Mittlerweile kann man auf den ersten Blick erkennen, wie es dem Tier zu Lebzeiten ging. Seit gestern haben die Verpackungen in den meisten Supermärkten Aufkleber des Systems „Haltungsform“.

Vier Stufen und Farben

Dieses bewertet in vier Stufen und vier Farben die Haltung der Tiere. Stufe 1 (rot) steht für Stallhaltung und bedeutet, dass alle gesetzlichen Regeln eingehalten wurden. Bei Stufe 2 (blau) hatten die Tiere etwas mehr Platz als vorgeschrieben und sie konnten sich zum Beispiel mit Lecksteinen oder Heu beschäftigen. Es handelt sich hier um „Stallhaltung Plus“. Bei Stufe 3 (gelb) oder auch „Außenklima“, konnten die Tiere nach draußen. Die höchste Bewertung, Stufe 4 (grün) steht für Premium- oder auch Bio-Haltung. Die Tiere wurden zu Lebzeiten viel im Freien gehalten. Von jedem verkauften Kilo Fleisch mit solchen Etiketten werden die Supermärkte Geld auf ein Konto einzahlen. Mit dem Geld werden Landwirte unterstützt, die ihre Ställe tier- und umweltfreundlicher ausbauen.