Unfaire Sportler
MIT UNFAIREN MITTELN: Doping durch Spritzen oder Pillen verändert den Körper so, dass er mehr leisten kann. | Foto: © Wordley Calco Stock / Adobe Stock

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Unfaire Sportler

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Wenn man als Sportler erfolgreich sein will, muss man sehr gut sein und viele Wettbewerbe gewinnen. Das wiederum erfordert ein hartes Training und ein großes Talent. Doch manchmal reicht die schwere Arbeit einfach nicht aus, um der oder die Beste zu sein. Für manche Sportler ist das aber kein Grund aufzugeben. Sie greifen einfach zu unfairen Mitteln, um ihr Ziel zu erreichen. Sie dopen, nehmen also Substanzen zu sich, die ihre Leistung fördern. Weil solche Mittel von Experten leicht nachgewiesen werden können, wurden im Laufe der Jahre immer andere Wege gefunden, um die Leistung zu steigern. Schwer nachzuweisen ist zum Beispiel Blutdoping.

Viele rote Blutkörperchen

Hier lässt sich der Sportler Monate vor dem Wettkampf Blut abnehmen. Experten, die ihm helfen, filtern aus diesem die roten Blutkörperchen, die den Sauerstoff im Körper transportieren, heraus. Je mehr von ihnen vorhanden sind, umso mehr können unter anderem die Muskeln leisten. Deshalb werden dem Sportler vor dem Wettkampf die herausgefilterten Blutkörperchen wieder ins Blut gespritzt. Außerdem hat der Körper mittlerweile das fehlende Blut neu produziert, sodass der Sportler nun viel mehr Blut im Körper hat. Experten, die die Sportler kontrollieren, schauen sich das Blut und den Urin an. Mit Hilfe eines speziellen Mikroskops können sie verbotene Stoffe oder andere Auffälligkeiten finden. In Erfurt (das ist eine Stadt im Osten Deutschlands) wurde nun ein Arzt festgenommen, der Sportlern beim Blutdoping geholfen haben soll.