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OB SELBSTGEBASTELT ODER GEKAUFT: Adventskalender lassen uns auf Weihnachten freuen. | Foto: Natalia/Adobe Stock

Nachrichten für Kinder

Versüßte Wartezeit

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Seit dem Wochenende gibt es ihn wieder in nahezu allen Haushalten: den Adventskalender. Und egal, wie alt man ist: Wer einen Adventskalender bekommen hat, ist gespannt, welche Überraschung sich hinter der nächsten Zahl verbirgt. So lässt sicht leicht auf Weihnachten warten. Früher war das anders. Die Familien malten einfach 24 Kreidestriche an die Wand. Ab dem 1. Dezember durften die Kinder dann jeden Tag einen Strich entfernen. So wurden die Tage bis Weihnachten runtergezählt. Oder es wurde bis zum 24. Dezember täglich ein Bild an die Wand gehängt. Außerdem legte man jeden Tag einen Halm in die für Jesu gebastelte Krippe. So hatte das Christkind zu seiner Geburt ein weiches Bett aus Stroh.

Bilder und Gedichte

Der erste gedruckte Adventskalender erschien in Deutschland um 1900. Er bestand aus zwei Seiten. Auf der einen Seite sah man Bilder und auf der anderen waren Gedichte zu lesen. Die Kinder schnitten die Bilder aus und klebten sie auf das passende Gedicht. So bastelten sie sich Türchen. Um 1920 bekamen der Kalender dann Fenster. Hinter diesen versteckten sich Bibelverse oder Bilder. Der Schokokalender von heute wurde 1958 das erste Mal produziert. Er hatte allerdings ausschließlich christliche Motive. Heute ist das anders. In dem Kalender verbirgt sich alles Mögliche. Sogar Hunden wird mittlerweile die Zeit bis Weihnachten versüßt.