Viele träumen von sauberem Wasser
ALLTAG FÜR MILLIARDEN MENSCHEN: In der pakistanischen Stadt Lahore schleppt ein kleiner Junge Wasser vom Fluss nach Hause. | Foto: Archivfoto: dpa

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Viele träumen von sauberem Wasser

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Rund 2,1 Milliarden Menschen auf der Welt haben kein sauberes Trinkwasser. Etwa 4,2 Milliarden können nicht auf eine saubere Toilette gehen oder duschen. Besonders betroffen sind Menschen, die in armen Regionen leben. Dies alles steht im aktuellen Weltwasserbericht, der jährlich neu von Forschern zusammengestellt wird. Der Bericht trägt den Namen „Niemanden zurücklassen“, genauso lautet auch das Motto des heutigen „Weltwassertages“. 1993 haben die Vereinten Nationen, kurz UN für die englische Bezeichnung United Nations, diesen Tag erfunden. An ihm wird auf der ganzen Welt darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig es ist, verantwortungsvoll mit Wasser umzugehen. Denn sauberes Nass gibt es längst nicht überall in ausreichender Menge, insgesamt wird es knapper. Es regnet zwar immer wieder, doch das Wasser wird durch Schadstoffe verseucht, wenn es durch die Erde sickert. In vielen Ländern ist es so heiß, dass es nach einem Regen auf dem trockenen, harten Boden einfach verdunstet. Deshalb sinken die Grundwasserspiegel, und Menschen müssen immer tiefere Brunnen bohren. Aber die Vorräte gehen zurück, weil sie sich nicht mehr füllen.

Vorräte schwinden

Auf der anderen Seite steigt der Wasserbedarf der Landwirtschaft und der Haushalte. Um auf dieses Problem aufmerksam zu machen gibt es den Weltwassertag. Hier erfährt man bei Veranstaltungen und Berichten, wie man Wasser sparen kann. Und man kann sich darüber informieren, was die Forscher alles unternehmen, damit alle Menschen auf der Welt die Chance auf sauberes Wasser bekommen. Das ist wichtig, denn viele werden durch verseuchtes Wasser krank.