„Weißhelme“ in Gefahr
RETTER IN WEISSEN HELMEN: In Syrien herrscht Krieg. Die Organsiation „Weißhelme“ hilft auch vielen Kindern. Jetzt sind sie selbst in Gefahr. | Foto: dpa

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„Weißhelme“ in Gefahr

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In Syrien gibt es schon seit vielen Jahren einen schlimmen Krieg. Die Anhänger des Präsidenten Baschar al-Assad und seine Gegner versuchen jeweils die Macht im Land zu bekommen. Und zwar mit allen Mitteln. Viele Städte und Dörfer sind bereits zerstört, Tausende Menschen sind gestorben. In den Trümmern der von Bomben zerlegten Häuser suchen Helfer mit bloßen Händen nach Überlebenden und riskieren dabei ihr Leben. Sie tragen weiße Helme um darauf aufmerksam zu machen, dass sie der Organisation „Weißhelme“ angehören. Die wurde vor etwa sechs Jahren in Syrien gegründet und hat rund 4 000 Mitglieder. Großbritannien half damals den Gründern, indem es beispielsweise Ausrüstung zur Verfügung stellte.

Helfer werden zu Gejagten

Mittlerweile werden die Weißhelme von vielen Ländern, darunter auch von Deutschland, unterstützt. Denn die Arbeit, die sie leisten ist sehr wichtig. Wenn sie Menschen lebend finden, versorgen sie diese oder sie löschen Brände und schützen Häuser vor dem totalen Einsturz. Die Mitglieder können das, weil manche von ihnen vor dem Krieg als Feuerwehrmänner oder Sanitäter gearbeitet haben. Die Bürger in Syrien sind ihnen dankbar, die syrische Regierung wirft der Organisation jedoch vor, gegen sie zu arbeiten. Sie sieht sie als Feinde an und hatte wohl vor, die Mitglieder und ihre Familien festnehmen zu lassen. Die israelische Armee griff deshalb nun auf Bitten zahlreicher Regierungen ein. Sie rettete Mitglieder der Weißhelme und brachte sie mit ihren Familien über die syrisch-israelische Grenze. Sie werden nun in sichere Länder gebracht.