Wichtiger Vertrag gegen Atomwaffen
DER ROTE KNOPF: Weltweit haben Menschen Angst davor, dass er gedrückt werden könnte und so ein Atomkrieg ausbricht. | Foto: © rogistok / Adobe Stock

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Wichtiger Vertrag gegen Atomwaffen

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Vor 30 Jahren unterschrieben die Verantwortlichen der USA und der Sowjetunion einen wichtigen Vertrag. In ihm vereinbarten die Politiker, dass Atomwaffen, die 500 bis rund 5 000 Kilometer weit fliegen können, abgeschafft und verschrottet werden. Der sogenannte INF-Vertrag war das Ergebnis von wochenlangen Demonstrationen. Auf der ganzen Welt waren Menschen auf die Straße gegangen, weil sie nicht mehr wollten, dass sich die Länder weiterhin mit der Herstellung von neuen und noch besseren Waffen, auch Atomwaffen, überboten. Begonnen hatte dieses „atomare Wettrüsten“ nach dem Zweiten Weltkrieg. Damals stritten sich unter anderem amerikanische Politiker mit denen der damaligen UdSSR, zu der auch Russland gehörte.

Krieg ohne Soldaten

Schon damals waren beide Länder sehr mächtig. Um ihre Macht zu demonstrieren ließen die Politiker viele Waffen bauen, auch Atomwaffen. Zwar wurden diese nie eingesetzt, aber die Menschen hatten auf der ganzen Welt Angst, dass es doch mal jemand tut. Mehr als 40 Jahre tobte der Kalte Krieg (das ist ein Krieg, in dem nicht gekämpft wird) zwischen den USA und der UdSSR. Seit 1991 gibt es die UdSSR nicht mehr und Russland wurde eigenständig. Damals endete auch die Feindschaft beider Länder. Politiker auf beiden Seiten haben sich seitdem für Frieden eingesetzt und dafür, dass sie weniger Waffen haben. Doch jetzt kommt es zu neuem Streit, denn der amerikanische Präsident Donald Trump möchte aus dem INF-Vertrag aussteigen. Er sagt, dass sich Russland nicht an den Vertrag halten würde und China ihn nicht unterschrieben habe.