Die Zahlen der Nichtschwimmer steigen immer weiter. | Foto: dpa

Humboldt-Gymnasium Karlsruhe

Ein Ehrenamt, das Leben rettet

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Die kleinen Kinder spielen kreischend im Wasser, während die Eltern wachsam danebenstehen und tratschen. Doch ein einzelner Moment der Unaufmerksamkeit reicht meist aus, und auf einmal wird es leise und ein lebloser kleiner Kinderkörper treibt im Wasser. Zu solch traurigen Situationen kam es in den letzten Jahren immer häufiger. Die Opfer sind meist Kinder und Jugendliche, die die Gefahr, die im Wasser lauert, noch nicht kennen und nicht schwimmen können.

Schwimmunterricht benötigt Ehrenamtliche

Dagegen kämpft die DLRG mit Schwimmkursen für jedermann. Doch um diese Kurse anbieten zu können, braucht man Ausbilder, die das nötige Wissen über das Schwimmen haben. Und wer eignet sich da besser als die jungen Rettungsschwimmer die ehrenamtlich ein paar Stunden pro Woche im Bad verbringen, bevor sie zu ihrem eigenen Training gehen. Das Schöne daran? Das unbeschreibliche Gefühl, wenn der Schützling die erste Bahn ohne Schwimmgurt schwimmt oder man den völlig erschöpften Kindern nach der Prüfung ihr Freischwimmabzeichen gibt.

Das Hobby birgt Gefahren

Natürlich birgt dieses Hobby viele Gefahren, und man übernimmt die Verantwortung für ein Kinderleben, aber nicht umsonst werden nur Rettungsschwimmer ausgewählt, die selbst jahrelang für den Ernstfall trainiert haben und dies auch weiter tun, um die maximale Sicherheit zu gewährleisten. Dazu tut man noch nebenbei etwas für die Gesundheit tun, und als Ersthelfer in Notsituationen bereitzustehen, ist echt cool und kann Leben retten.

Max Baumgartner | Klasse 10b
Humboldt-Gymnasium Karlsruhe