Elektromobilität könnte ein Weg sein, um Treibhausgasemissionen zu verringern. | Foto: dpa

Bismarck-Gymnasium Karlsruhe

Klimakatastrophe? Erleb‘ ich eh nicht mehr

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Die Katastrophe steht kurz bevor: Ein Grad Klimaerwärmung bis 2015, in Deutschland sogar 1,4 Grad. Überschwemmungen, Stürme und Hagel, aber auch Hitze häufen sich rapide. Der Meeresspiegel steigt. Gefährliche Tiere breiten sich aus den wärmeren Erdregionen nach Deutschland aus. All das wirkt unaufhaltsam.

Schon ein ziemlicher Mist. Jeder wackelt jeden Morgen sein Bäuchlein allein zur Arbeit, Fahrradfahren geht nicht, es ist ja noch etwas nass vom Nieselregen vor fünf Tagen. So kann man sich wundervoll herausreden.

Die Lösung heißt E-Mobilität

Dabei liegt die Lösung doch auf der Hand: E-Mobilität. Das bedeutet für Autofahrer keine Umstellung, das Klima wird vor dem Untergang bewahrt, und auch der Fortschritt im Bereich des Stroms und der Batteriefertigung ist inzwischen soweit, dass man sich darum echt keinen Kopf mehr machen muss. Aber nein, es wird sich einfach zum siebten Mal an Neujahr vorgenommen, ab jetzt jeden Samstag joggen zu gehen. Und jeden Morgen rein ins Auto, Arbeit rumkriegen, ohne dass der Chef merkt, dass man sich auf Instagram herumtreibt, aber darin ist man ja eh schon Experte, ab nach Hause, Tiefkühlpizza einschaufeln und ab vor den Fernseher, wo man dann auch noch mit einer Tüte Chips alles ruinieren kann, was man jemals gewollt hat. Und irgendwie hatte man doch auch mal Träume.

Die junge Generation muss die Fehler der alten ausbaden

Aber gut, keine Veränderung. Ist das jedoch ein erfüllendes Leben? Meine Generation wird es ausbaden müssen, aber ihr könnt schön die Luft vollblasen. Das alles ist sinnlos. Und noch viel mehr: Die allermeisten müssen gerade wohl an ein Lied denken, das sie mal in ihrer Jugendzeit gehört haben. Was kam danach? Was war das Neue, Großartige, das dein Leben geprägt hat? Was war das Große, Verrückte, das danach passiert ist? Viel mehr kommt da wohl nicht mehr. Diese ganzen tollen Erwachsenen sind nach ihrer Jugendphase ja ach so „vernünftig“ geworden.

Und das ist großartig. Denn etwas Vernünftiges muss getan werden, und es gibt genug Möglichkeiten dazu. Das geht sogar Hand in Hand mit gratis Parken und Tanken.

Frederik Schubert | Klasse 9a
Bismarck-Gymnasium Karlsruhe