Die Spielzeit ist beim Hockey unterteilt in die Feld- und die Hallensaison. So kann das ganze Jahr über gespielt werden. | Foto: dpa

Bismarck-Gymnasium Karlsruhe

Teamgeist steht beim Hockey über allem

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Ob draußen oder drinnen, beim Hockey ist für jeden etwas dabei. Die Spielzeit ist nämlich in die Feld- und die Hallensaison unterteilt. Während der Feldsaison, das heißt von März bis Oktober, spielen wir auf dem Hockeyplatz, der im Hardtwald liegt. Den Rest des Jahres über findet unser Training in der Halle statt. Mit dem Wechsel in die Halle wird das Spielfeld von 91 auf 55 Meter auf 40 auf 20 Meter verkürzt. Außerdem kommt eine Bande hinzu, die das Seitenaus begrenzt. Die Größe des Spielfeldes zeigt, dass Hockey vor allem ein Konditions-, aber auch ein Koordinationssport ist.

Ein paar Regeln

Zum groben Regelwerk: Der Ball darf nicht mit dem Fuß gespielt oder berührt werden. Ein Tor kann nur innerhalb des Schusskreises erzielt werden. Auf dem Feld spielt eine Mannschaft mit zehn Spielern und einem Torwart, wohingegen eine Mannschaft in der Halle mit fünf Spielern plus Torwart vollständig ist.

Verein bietet große Vielfalt an Tätigkeiten

Mit der Zeit wurde ich in meinem Verein in immer mehr Bereichen aktiv. Angefangen hat alles mit dem Hockeyspielen vor sieben Jahren. Mittlerweile trainiere ich auch noch eine Mannschaft und pfeife Spieltage. Diese Aktivitäten spiegeln die Vielfältigkeit des Hockeysports wider und zeigen, dass man im Hockey beispielsweise Spieltage pfeifen kann, wenn einem die Ausübung einer Sportart nicht so naheliegt.

Bis zu zehn Stunden pro Woche auf dem Platz

Insgesamt verbringe ich wöchentlich bis zu zehn Stunden auf dem Hockeyplatz. Davon trainiere ich fünf Stunden selbst, trainiere drei Stunden eine Mannschaft, und am Wochenende kommen eigene Spieltage hinzu oder Spiele, die ich pfeife. Anfangs ist die Investition in die Sportart zwar etwas höher, da im Hockey viel Wert auf die Sicherheit gelegt werden muss, zum Beispiel braucht man einen Mundschutz und Schienbeinschoner. Hinzu kommen noch Schuhe für den Kunstrasenplatz, ein Hockeyschläger und mit der Zeit auch eine Hockeytasche. Zu Beginn ist es aber auch möglich, einen Schläger vor Ort auszuleihen.

Gemeinsame Erfolge – gemeinsame Niederlagen

Am schönsten ist es, wenn man als Team zusammen ein Spiel gewonnen hat und alle einfach glücklich sind. Aber ich freue mich auch jede Woche wieder darauf, meine Teamkameraden zu sehen, die mittlerweile zu meinen besten Freunden geworden sind. Auch wenn wir mal ein Spiel verlieren, zeigt das unseren starken Teamgeist, wenn wir uns gegenseitig immer wieder aufbauen. Für den Hockeysport sollte man auf jeden Fall ein Teammensch sein und mit anderen agieren können.

Charlotte Herten | Klasse 9a
Bismarck-Gymnasium Karlsruhe