Intensives Spanischlernen erfordert großen Einsatz der Schüler. | Foto: dpa

Humboldt-Gymnasium Karlsruhe

Wird Spanisch das neue Englisch?

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Das Humboldt-Gymnasium Karlsruhe ist eine der wenigen Schulen im Kreis Karlsruhe, die seit diesem Jahr Spanischunterricht für die Neuntklässler angeboten haben. Dies war ein voller Erfolg.

Schüler haben die Wahl

Die Schüler haben in der achten Klasse die Wahl zwischen Naturwissenschaften, Französisch und Spanisch. Dies haben sie im darauffolgendem Jahr als Hauptfach vierstündig. Der Spanischunterricht hat die Schülerinnen und Schüler begeistert, weil ihnen versprochen wurde, dass sie bei ihrem Abitur Spanisch genauso flüssig wie Englisch sprechen können.

Große Fortschritte schon im ersten Jahr

Die Fortschritte der Schüler lassen sich schon nach dem ersten Jahr sehen, da sie bereits Grundkenntnisse besitzen und sich auf Spanisch gut verständigen können. Somit ist das Ziel, Spanisch in fünf Jahren flüssig sprechen zu können, in greifbarer Nähe.

Schüler lernen die Sprache in kurzer Zeit

Die Idee dahinter, eine neue Sprache einzuführen, die immer präsenter wird, scheint bei vielen großes Interesse zu wecken. Jedoch sollten die Schüler auch bedenken, dass man trotzdem den Willen haben muss, selbständig zu lernen, da man sonst mit dem Schulstoff nicht mehr hinterherkommt. Dies liegt daran, dass der Stoff viel schneller unterrichtet wird als in den anderen Fremdsprachen Französisch und Latein. Einerseits kann man dies positiv sehen, da die Schüler in kürzerer Zeit mehr lernen, andererseits aber sehen Eltern wie auch Schüler es als etwas Negatives, da dadurch mehr Druck auf den Schülern lastet.

Somit sollten sich die Schüler und Schülerinnen bewusstmachen, was auf sie zukommen wird. Anhand der positiven Rückmeldung der Schüler, die dieses Jahr das erste Mal Spanischunterricht hatten, kann es aber nur weiterempfohlen werden.

Melina Latifovic und Alisa Gröger | Klasse 10b
Humboldt-Gymnasium Karlsruhe