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Polizei vor Ort

100 Menschen demonstrieren gegen „populistischen Aschermittwoch“ der AfD an der Europahalle Karlsruhe

Die AfD veranstaltet in Karlsruhe ihren „populistischen Aschermittwoch“. Dagegen formierte sich vor der Europahalle lautstarker Protest.

Etwa 100 Demonstranten versammelten sich vor der Europahalle, in der Halle hielt die AfD ihren „populistischen Aschermittwoch" ab. Foto: Sebastian Raviol

Üblicherweise wird beim politischen Aschermittwoch der Parteien schon bei Veranstaltungen zur Mittagszeit gepoltert. In Coronazeiten fiel das in Baden-Württemberg leiser aus. Am Abend wurde es in Karlsruhe aber doch noch unruhiger. Die AfD lud zum „populistischen Aschermittwoch“ in die Europahalle.

Der Protest vor der Europahalle gegen die AfD-Veranstaltung blieb laut, aber friedlich. Foto: Sebastian Raviol

Während innen maximal 50 Gäste zugelassen waren, formierten sich vor der Halle etwa 100 Demonstranten vom antifaschistischen Aktionsbündnis Karlsruhe. Manche der Besucher, die in die Halle gingen, mussten sich Beleidigungen anhören. Die Polizei war vor Ort, der Abstand wurde gewahrt, es kam auch zu keinen Vorkommnissen.

„Kein Platz für rechte Hetze“ riefen Demonstranten unter anderem und trommelten laut dazu.

Veranstaltung startet ohne Störung

Der Organisator erklärte im Gespräch mit den BNN: „Wir werden immer dann aktiv, wenn Rechte öffentlich auftreten.“ Es seien verschiedene linke Gruppen vertreten. „Die AfD verbreitet rechte Hetze, und das wollen wir nicht unwidersprochen lassen“, so der Organisator des Protests.

Viele Parteien begingen den politischen Aschermittwoch, die AfD nannte ihre Veranstaltung „populistischen Aschermittwoch“. Foto: Sebastian Raviol

Die Halle sei bereits seit dem Vorabend von einem Sicherheitsdienst bewacht worden, betonte einer der Veranstalter der AfD. „Damit Linksextremisten hier nicht wieder die Scheiben einschlagen.“ Die Veranstaltung der AfD konnte in der Europahalle ungestört anlaufen.

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